Freitag, 17 Juli 09, 09:42 Vorm.
Die neue Europa League sowie die altbekannte Champions League befinden sich mitten in der Qualifikationsphase, alle teilnehmenden Teams kennen nur ein Ziel: das Erreichen der finanziell lukrativen Gruppenspiele!
Auch für die österreichischen Vertreter begann mit der zweiten Qualifikationsrunde das Abenteuer Europa, und das mit sehr gemischten Ergebnissen in den Heimspielen der Hinrunde.
Überzeugen konnte eigentlich nur Vizemeister Rapid Wien. Die Hütteldorfer ließen dem albanischen Vertreter Vllaznia vor heimischen Publikum keine Chance und gewannen verdient mit 5-0. Nach einer matten ersten Hälfte stand es noch knapp 1-0 durch einen verwandelten Elfmeter von Kapitän Steffen Hofmann, nach der Pause machte aber Rapid mächtig Druck und kam durch zwei Kopfball Tore von Joker Jelavic sowie je einem Treffer von Jimmy Hoffer und Christoph Trimmel zu einem Kantersieg - das Rückspiel in Albanien ist somit nur mehr Formsache.
Weitaus schwieriger wird sich das Rückspiel für Sturm Graz in Bosnien gestalten - die Grazer konnten zwar nach starkem Beginn eine 2-0 Führung gegen Siroki Brijeg herausspielen, mußten sich aber am Ende mit einem knappen 2-1 Sieg begnügen.
In die Kategorie "peinlich" fällt das 1-1 Heimunentschieden von Meister Red Bull Salzburg gegen den irischen Meister Bohemians Dublin. Den Salzburger, die bei der Übernahme des Vereins durch Red Bull noch davon träumten eine wichtige Rolle in der Champions League zu spielen, droht damit wieder einmal das frühe Ausscheiden aus einem europäischen Bewerb bereits in der Qualifikationsphase.
Mittwoch, 15 Juli 09, 02:59 Nachm.
Der österreichische Rekordmeister Rapid Wien feiert in diesem Jahr sein 110 jähriges Jubiläum - mit Schalke 04 und Liverpool kommen zwei hochkarätige Gratulanten zu Freundschaftsspielen deshalb nach Wien. Am vergangenen Samstag mußten sich die Hütteldorfer dem deutschen Traditionsklub knapp und etwas unglücklich mit 1-2 geschlagen geben, am kommenden Sonntag steigt dann der große Schlager gegen den FC Liverpool im mit 49.000 Zuschauern seit Wochen ausverkauften Ernst Happel Stadion.
Doch allzu sehr sollten sich die Grünen nicht auf die Feiern konzentrieren, schließlich steigt genau zwischen den beiden Jubiläumsspielen der Auftakt zur neuen Europa League (vormals UEFA Pokal), in dem Rapid zumindest die Gruppenphase erreichen will. Dafür müßte als erster Schritt in der zweiten Qualifikationsrunde der albanische Vertreter Vllaznia eliminiert werden. Der Grundstock für den Aufstieg sollte schon am Donnerstag im Heimspiel gelegt werden. Doch Vorsicht - die Albaner werden aller Voraussicht nach extrem defensiv in Wien auftreten, ein Spielstil der den Rapidlern nicht besonders liegt wie einige Begegnungen in der abgelaufenen Meisterschafts Saison zum Beispiel gegen den SV Ried gezeigt haben. Trotzdem, wer in der Gruppenphase der Europa Liga mitspielen will muß eine Mannschaft vom Kaliber der Albaner einfach schlagen...
Sonntag, 05 Juli 09, 06:55 Vorm.
Die kurze Sommerpause neigt sich dem Ende zu, die Mannschaften sind längst wieder voll im Training - in weniger als zwei Wochen beginnt die Österreichische Bundesliga mit dem Spiel des Aufsteigers Magna Wiener Neustadt gegen SV Ried. Für die Sportwetten Anbieter ist eines klar - der große Favorit auf den Meistertitel ist auch diesmal wieder Red Bull Salzburg.
Der wenig überzeugende Meister der abgelaufenen Saison hat zwar bisher keine spektakulären Neuverpflichtungen bekannt gegeben, der Kader dürfte laut Meinung der Buchmacher aber wieder stark genug sein um am Ende wieder die Nase vorne zu haben. Interessant wird sein ob Neo Trainer Huub Steevens an der Offensiv-Taktik seines Vorgängers festhalten wird. In der Liga mag dies locker reichen, international werden sich die Bullen damit allerdings wieder das eine oder anderen blaue Auge holen.
An zweiter Stelle bei den Sportwetten Anbietern lieg der SK Rapid Wien und ist damit voraussichtlich wieder erster Herausforderer von Red Bull. Auch die Grünen waren zwangsläufig bisher nicht sehr aktiv in der Transferzeit, der Stamm aus dem Vorjahr dürfte aber gehalten werden können und die eingespielte Truppe hat ja auch im Vorjahr den späteren Meister aus Salzburg bis zum Ende um den Meistertitel zittern lassen. Die Hütteldorfer wären zwar bereit, einen der beiden Goalgetter Stefan Maierhofer oder Jimmy Hoffer ziehen zu lassen um die Klubkasse ein wenig aufzubessern, momentan scheitert dies allerdings anscheinend an ernstzunehmenden Angeboten.
Am aktivsten in der Wechselzeit war der FK Austria Wien - gleich sieben neue Spieler kamen in der Sommerpause an den Verteilerkreis in Wien Favoriten. Ob es Trainer Daxbacher gelingen wird die vielen neuen gleich zu einer schlagkräftigen Mannschaft zu integrieren wird sich allerdings erst weisen. Dementsprechend flach halten die Austrianer ihr Saisonziel - die Qualifikation für einen internationalen Startplatz wird angepeilt, mit dem Meisterkampf werden die Veilchen laut eigener Einschätzung nichts zu tun haben. Die Sportwetten Anbieter sehen dies ähnlich - mit einer Meisterquote von 10,00 werden der Austria maximal Aussenseiterchancen zugestanden.
Wer kommt sonst noch in Frage auf einen Spitzenplatz in der Liga? Eigentlich keiner - Sturm Graz setzt wieder auf die junge (steirische) Welle, der SV Ried spielt schon am obersten Limit und der Rest der Liga wird wohl von Anfang an um den Abstieg spielen. Gespannt darf man sein auf den Erstauftritt des Aufsteigers Magna Wiener Neustadt - der Klub vom Geldgeber Frank Stronach setzt auf bewährte Namen und stellt eine routinierte Mannschaft mit hauptsächlich Spielern die bereits Erstligafussball gespielt haben. In der ADEG Erste Liga (=zweite Liga) hat dies locker für den Aufstieg gereicht, in der Bundesliga dürfte aber doch ein anderer Wind wehen. Der Sportwetten Anbieter Interwetten sieht jedenfalls wenig Chancen für die Niederösterreicher und gibt dem Stronach Klub eine Meisterquote von 70,00