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WM 2010
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Daten:

11. Juni - 11. Juli

Anzahl der Mannschaften:

32

Ort:

Suedafrika

Stadien:

Rustenburg/Royal Bafokeng Stadion
Polokwane/Peter Mokaba Stadion
Nelspruit/Mbombela Stadion, Bloemfontein/ Free State Stadion, Port Elizabeth/ Nelson Mandela Bay Stadion, Durban/Moses Mabhida Stadion, Pretoria/Loftus Versfeld Stadion

Offizielle Website:


Fakten

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Weltmeisterschaft 2010 - Daten

Die Weltmeisterschaft 2010 wird vom 11. Juni bis 11. Juli in Südafrika ausgetragen.

Die Qualifikation zur Weltmeistschaft

Momentan qualifiziert sich nur die Mannschaft des Gastgebers bzw. der Gastgeber automatisch für die Endrunde. Bis 2002 qualifizierte sich der Titelverteidiger ebenso, doch wie schon bei der WM 2006 muss auch er die Qualifikation spielen.

Bei der WM 2010 werden sich die 31 qualifizierten Mannschaften wie folgt zusammensetzen: 13 aus Europa, 5 aus Afrika, 4 (oder 5) aus Südamerika, 4 (oder 5) aus Asien, 3 (oder 4) aus Nord- und Mittelamerika, 0 (oder 1) aus Ozeanien in Abhängigkeit von den Entscheidungsspielen. Südafrika ist als Gastgeber qualifiziert. Jeder Verband, abhängig von der Anzahl der Plätze, bestimmt die Ausführung:

UEFA (Europa): 8 Gruppen mit jeweils 6 Mannschaften und 1 Gruppe mit 5 Mannschaften. Die Sieger qualifizieren sich; die 8 besten Zweitplatzierten belegen die weiteren 4 Plätze durch Entscheidungsspiele in Heim- und Auswärtsspielen.

CAF (Afrika): Eine Vorrunde reduziert die Mannschaften auf 48; darauf folgen 12 Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften. Die 12 Sieger und die 8 besten Zweitplatzierten werden in 5 Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften aufgeteilt, deren Sieger sich qualifizieren.

CONMEBOL (Südamerika): 10 Mannschaften in einer einzigen Gruppen (jeder gegen jeden); die Mannschaften auf den Plätzen 1-4 sind qualifiziert, der Fünftplatzierte wird im Entscheidungsspiel zweimal gegen den Viertplatzierten der CONCACAF antreten.

AFC (Asien): 2 Vorrunden, um die Zahl der Mannschaften von 42 auf 20 zu reduzieren, dann Aufteilung in 5 Gruppen mit 4 Mannschaften. Sieger und Zweitplatzierte kommen weiter und diese 10 Mannschaften werden wiederum in 2 Gruppen mit 5 Mannschaften aufgeteilt. Die Sieger und Zweitplatzierten jeder Gruppe sind qualifiziert, während die beiden Drittplatzierten im Entscheidungsspiel gegeneinander antreten müssen. Der Sieger dieses Spiels trifft dann in einem weiteren Entscheidungsspiel auf den Erstplatzierten der OFC Mannschaft.

CONCACAF (Nord- und Mittelamerika/Karibik): 2 Vorrunden, um die Zahl der Mannschaften von 35 auf 12 zu reduzieren, dann 3 Gruppen mit 4 Mannschaften. Die Sieger und Zweitplatzierten treffen in der letzten Gruppe mit 6 Mannschaften aufeinander, von denen sich die besten 3 qualifizieren. Der Viertplatzierte tritt dann im Entscheidungsspiel gegen den Fünftplatzierten des CONMEBOL an.

OFC (Ozeanien): Die ersten drei der South Pacific Games (Fidschi, Vanuatu und Neukaledonien) treten mit Neuseeland im OFC Nations Cup an. Der Sieger trifft im Entscheidungsspiel auf den Fünftplatzierten des AFC.

Anforderungen für die Qualifikation

Alle FIFA Verbände beteiligen sich an der Qualifikation zur Weltmeisterschaft. Zwei Jahre lang treten die Mannschaften in Qualifikationsspielen an, um die Teilnehmer der Gruppenphase zu ermitteln.

Die Sieger und Zweitplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich dann für das Achtelfinale. Die Platzierung innerhalb der Gruppen hängt von den Punkten ab. Sind zwei (oder mehrere) Mannschaften punktgleich, kommt ihr direkter Vergleich ins Spiel in Ermangelung der direkten Tordifferenz, der erzielten Tore, der gesamten Tordifferenz und der Gesamtsumme der erzielten Tore (nach Priorität). Kann keines dieser Kriterien eine Mannschaft bestimmen, wird ein Entscheidungsspiel ausgetragen.

Im Achtelfinale trifft jeder Gruppensieger auf einen Zweitplatzierten. In dieser k.o.-Runde gibt es bei Gleichstand nach Ablauf der regulären Spielzeit eine Verlängerung von je zwei Halbzeiten à 15 Minuten, gefolgt vom Elfmeterschießen. Im Elfmeterschießen bekommt jede Mannschaft 5 Schüsse. Wenn keine der beiden Mannschaften verschießt, kommt es zum Elfmeterschießen mit k.o.-System: die erste Mannschaft, die verschießt, verliert.

Ausführung des Wettbewerbs

Ist die Qualifikation beendet, gibt es eine Ziehung, für die alle 32 Mannschaften auf 4 Töpfe gemäß FIFA Rangfolge verteilt werden. Ausnahme ist das Gastgeberland, das sich mit den 7 besten Mannschaften immer in Topf 1 befindet. Die Gruppen werden zusammen gesetzt, indem jede Gruppe auf eine Mannschaft trifft, die zufällig aus jeweils einem der anderen Töpfe gezogen wird. Die Gruppen (und somit auch die Austragungsorte) der Gastgebermannschaft werden gewöhnlich nicht ausgelost, sondern ausgewählt. Außerdem trägt die Gastgebermannschaft meist all ihre Gruppenspiele in der Hauptstadt aus.

Austragungsorte der Weltmeisterschaft in Südafrika

Rustenburg: Royal Bafokeng Stadion
Ursprünglich war dieses Stadion ein Rugby Stadion. Zurzeit fasst es 38.000 Zuschauer, wird aber bis zu Beginn der Weltmeisterschaft auf 42.000 erweitert. Das Royal Bafokeng Stadion wird auch mit elektronischen Anzeigetafeln und einer neuen Lichtanlage ausgestattet. Des Weiteren war dieses Stadion Austragungsort vieler Südafrikanischer Premier Soccer League Spiele, obwohl Rustenburg selbst keine PSL Mannschaft hat.

Polokwane: Peter Mokaba Stadion
Dieses Stadion zählt zu den 5 neuen Stadien, die für die Weltmeisterschaft 2010 gebaut werden. Vier Spiele werden hier ausgetragen. Zunächst hatte man geplant, das alte Stadion in der Stadt auszubauen, jedoch entschieden Regierung und FIFA, ein neues zu bauen. Das Peter Mokaba Stadion, das nach dem politischen Aktivisten zu Zeiten der Apartheit benannt ist, wird sich 5 km vom Stadtzentrum entfernt befinden.

Nelspruit: Mbombela Stadion
Das Mbombela Stadion mit 46.000 Sitzen ist eines der neuen Stadien, das sich momentan im Bau befindet, als eine der Austragungsstätten der Weltmeisterschaft 2010. Es ist als Multifunktionsstadion geplant, so dass dort Fußball- und Rugby Spiele ausgetragen werden können. Mbombela ist siSwati für „viele Menschen gemeinsam an einem kleinen Ort“. Das Stadion befindet sich 7 km vom Stadtzentrum entfernt in der Nähe von Wildparks, so dass die Zuschauer die Gelegenheit haben, wild lebende Tiere während des Turniers zu sehen.

Bloemfontein: Free State Stadion
Das Free State Stadion war Austragungsort der Gruppenspiele und der Viertelfinals, während des CAF Africa Cup of Nations 1996 und der Rugby Weltmeisterschaft 1995. Außerdem ist es die Heimat der Premier Soccer League Mannschaft Bloemfontein Celtics. Momentan wird das Stadion ausgebaut und soll nach Fertigstellung 48.000 Sitze bieten. Des Weiteren wird das Free State Stadion einer der Austragungsorte des FIFA Confederations Cup 2009 sein.

Port Elizabeth: Nelson Mandela Bay Stadion
Das Nelson Mandela Bay Stadion wird ein modernes High-Tech-Stadion. Hier werden die Spiele der ersten und zweiten Runde der Weltmeisterschaft 2010 ausgetragen. In der Stadt gab es kein eigenes Fußballstadion, so dass alle internationalen Spiele auf dem Platz der Eastern Province Rugby Mannschaft ausgetragen wurden. Die Einheimischen hier hegen eine ganz besondere Leidenschaft für Fußball, obwohl sie mittlerweile eine eigene PSL Mannschaft haben (oder vielleicht gerade deswegen). Auch in diesem Stadion werden Spiele des Confederations Cup 2009 ausgetragen, wobei es das einzige neue Stadion ist, das zu den Austragungsorten zählt.

Johannesburg Stadion: Soccer City
Dieser Austragungsort ist auch bekannt als First National Bank Stadion (FNB Stadion oder Soccer City). Dieses Stadion hat das drittgrößte Fassungsvermögen in Afrika und wird für die Weltmeisterschaft 2010 renoviert, wobei die Gestaltung von traditioneller afrikanischer Töpferei inspiriert ist. In diesem Stadion werden neben dem Eröffnungsspiel 4 weitere Erstrundenspiele, 1 Zweitrundenspiel, ein Viertelfinale sowie das Finale ausgetragen.

Ellis Park Stadium
Das Ellis Park Stadion ist die Heimat des Orlando Pirates FC, einem Verein, der in der Premier Soccer League spielt. Im Jahr 1995 gewannen sie als erste Südafrikanische Mannschaft die CAF Afrikanische Vereinsmeisterschaft. 1928 konstruiert diente es bis in die späten 80er Jahre lediglich als Rugby Stadion. Dann begannen professionelle Mannschaften hier zu spielen. Mannschaften wie Brasilien, Arsenal und Manchester United traten hier bereits zu Freundschaftsspielen an. Kapstadt: Green Point Stadion
Dieses Stadion zählt zu den neuen Stadien für die Weltmeisterschaft 2010. Es befindet sich in Green Point, der Verbindungsstelle zwischen dem Tafelberg und dem Atlantik und wird vom südafrikanischen Spitzenverein Ajax Cape Town genutzt werden. Ajax Cape Town sorgt bei dem Europäischen und Niederländischen Spitzenverein Ajax Amsterdam für Nachwuchs. Während der Weltmeisterschaft werden hier 5 Erstrundenspiele, 1 Zweitrundenspiel, 1 Viertelfinale und 1 Halbfinale ausgetragen.

Durban: Moses Mabhida Stadion
Das neue Stadion wird Teil des Durban's King Park Sportbezirks. Der Sportbezirk wird eine Reihe verschiedener sportlicher Disziplinen beherbergen. Wenn es fertig gestellt ist, wird es auch während des Confederations Cup 2009 als Austragungsort dienen und 70.000 Zuschauern Platz bieten. Die Gestaltung des Stadions zeichnet sich durch zwei riesige Bögen über dem Stadiondach aus.

Pretoria: Loftus Versfeld Stadion
Im Laufe der Jahre hat das Stadion immer wieder seinen Namen gewechselt, wenn neue Sponsoren kamen und wieder gingen, doch die Einheimischen nennen es stets Loftus Versfeld. Für die Weltmeisterschaft, während der hier Erst- und Zweitrundenspiele statt finden werden, sind nur minimale Umbauarbeiten notwendig. Das Stadion wird auch ein Austragungsort des Confederations Cup 2009 sein. Außerdem gelang Südafrika hier der historische 1:0-Sieg über Schweden: zum ersten Mal hatten sie eine Europäische Mannschaft besiegt.


Verfügbarkeit der Tickets

Bei OleOle sind Tickets und Reisepakete für die Weltmeisterschaft 2010 erhältlich.

Offizielle Sponsoren

Die Weltmeisterschaft 2010 wird der FIFA den vermutlich bisher größten Gewinn einbringen. Die Verträge, die die FIFA für 2010 unterzeichnet hat, sind um ca. 25% höher als die Verträge für 2006 in Deutschland.

Die Abkommen mit 5 strategischen Partnern für 2010 werden auf mehr als 750 Millionen Euro geschätzt. Das stellt sogar die Einnahmen von 500 Millionen Euro, die die Weltmeisterschaft 2006 eingebracht hat, in den Schatten.

Firmen sind bereit, 125 Millionen US-Dollar zu zahlen, um einer der 6 offiziellen weltweiten Sponsoren für die Weltmeisterschaft 2010 zu werden. Zusätzlich gibt es 8 Weltmeisterschaftssponsoren, sowie 4-6 nationale Sponsoren. Die Einstiegssumme des Sponsorings soll 40 Millionen US-Dollar betragen.

Wichtige Links

Quellen


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