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Startseite > FIFA > Geschichte

Gegründet:

1904

Präsident:

Joseph Blatter

Land:

weltweit

Offizielle Website:


Fakten & Geschichte

Inhaltsverzeichnis

Über die FIFA

Die FIFA (Fédération Internationale de Football Association) ist die führende Organisation, die diverse Fußballverbände, Fußballvereinigungen und Fußballbunde weltweit beaufsichtigt und verschiedene Fußballwettbewerbe organisiert, unter denen die Weltmeisterschaft der wichtigste ist. Die FIFA ist ein Bund, der den Schweizer Gesetzen unterliegt. Oberste Institution der FIFA ist der FIFA Kongress, der aus Vertretern der zugehörigen, nationalen Fußballverbände besteht.

Geschichte der FIFA

Die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) wurde am 21. Mai 1904 in Paris gegründet, nachdem sich Vertreter der Fußballverbände Frankreichs, Belgiens, Dänemarks, Spaniens, Schwedens und der Niederlande auf einen Vertrag geeinigt hatten. Schon bald darauf wurden die ersten Satzungen der FIFA ausgearbeitet, die die Spielregeln enthielten. Auch die Pläne, einen großen internationalen Fußballwettbewerb ins Leben zu rufen, nahmen Gestalt an. Kurze Zeit später tagte der FIFA Kongress zum ersten Mal, um sich über den internationalen Wettbewerb zu beraten und die Organisation dabei zu unterstützen, Gestalt anzunehmen und Mitglieder zu gewinnen. Robert Guerin wurde zum ersten Präsidenten des Bundes gewählt, mit Victor E. Schneider und Carl Anton Wilhelm Hirschman als Vizepräsidenten. Kurz nach diesem Treffen war England eines der ersten Länder, das dem Bund beitrat. Später traten auch Deutschland, Österreich, Italien und Ungarn bei. Der erste internationale Wettbewerb fand 1906 statt, wobei die Schweiz für die Halbfinals und das Finale zuständig war. Da der Wettbewerb ein großer Misserfolg war, wurde Präsident Guerin durch den Engländer Daniel Burley Woolfall ersetzt. Oberste Priorität unter Woolfall als neuem Präsidenten hatte die Schaffung einheitlicher Regeln für das Fußballspiel auf internationaler Ebene. Die Regeln richteten sich nach dem englischen Fußballspiel. Ebenso erklärte er Französisch zur offiziellen Sprache des Bundes und veröffentlichte den ersten Bericht der FIFA. Zur selben Zeit traten die ersten Mitglieder aus Übersee wie Chile und Argentinien dem Bund bei. Im Jahr 1921 übernahm Jules Rimet Woolfalls Position. Die Idee eines großen und erfolgreichen internationalen Wettbewerbs galt es noch immer in die Tat umzusetzen. Nach den erfolgreichen Olympischen Spielen von 1908 rief die FIFA im Jahr 1928 das zweite große Fußballturnier ins Leben – die Weltmeisterschaft. Uruguay war damals erstes Gastgeberland des Wettbewerbs. Die Europäischen Mannschaften zögerten jedoch wegen der langen Überseereise und der Vereine, die ihre besten Spieler für zwei Monate freistellen mussten, am Turnier teilzunehmen. Das erste Spiel des neuen Turniers wurde am 18. Juli 1930 in Montevideo ausgetragen. Gastgeber Uruguay wurde der erste Weltmeister der neuen FIFA Weltmeisterschaft. Das Turnier war nicht nur ein finanzieller Erfolg für die FIFA, sondern sorgte ebenso dafür, dass sich Fußball wachsender Beliebtheit erfreute. Gemäß dem Erfolg der ersten Weltmeisterschaft konkurrierten andere Länder miteinander, um Gastgeber des nächsten Wettbewerbs zu werden. Die zweite Weltmeisterschaft wurde in Italien ausgetragen. Und wieder wurde der Gastgeber Weltmeister nach einem Sieg über die Tschechoslowakei im Finale. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde das Finale im Radio übertragen. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges organisierte die FIFA keine internationalen Wettbewerbe, obwohl die Büros in Zürich während der kriegerischen Auseinandersetzung aufrecht erhalten wurden. Am 1. Juli 1946 tagte der FIFA Kongress wieder. Brasilien wurde erster Gastgeber des internationalen Wettbewerbs und Rodolphe Seeldrayers wurde neuer Präsident des Bundes, nachdem Jules Rimet zurückgetreten war. Der Pokal, der dem Sieger der Weltmeisterschaft überreicht wurde, wurde ihm zu Ehren in Jules-Rimet-Pokal umbenannt. Seeldrayers konnte miterleben, wie die Anzahl der am Wettbewerb teilnehmenden Nationen auf 85 anstieg und der Bund 50 Jahre alt wurde, bevor er durch Arthur Drewry ersetzt wurde. Drewry starb jedoch, kurz nachdem er zum Präsidenten ernannt worden war. Allerdings führte er Vorsitz beim Arbeitsausschuss der neuen FIFA Satzungen und eröffnete die Weltmeisterschaft, aus der Brasilien zum ersten Mal als Sieger hervorging, bevor er starb.

Sir Stanley Rouse, ein ehemaliger Schiedsrichter, wurde der 6. FIFA Präsident. Unter ihm wuchs die FIFA weiter. Eine Reihe neuer unabhängiger Länder trat dem Bund bei und die FIFA Weltmeisterschaft wurde zu einem weltweit im Fernsehen übertragenen Ereignis, was wiederum förderlich für die Erweiterung des Bundes war. Als Ergebnis stiegen die Einnahmen an, die die FIFA durch die Weltmeisterschaft erzielte. Rouse gelang es, dieses Einkommen effektiv über eine Dauer von 4 Jahren zu verteilen. Schließlich wurde er zum ehrenamtlichen Präsidenten der FIFA ernannt und sein Nachfolger wurde der Brasilianer Joao Havelange im Jahr 1974. Unter Havelange wurde die FIFA zu einer dynamischen Gesellschaft, die viele neue und moderne Ideen hervorbrachte. Er erweiterte die Zahl der Mitarbeiter um fast 100 und schuf ein neues Bürogebäude für den Bund. Außerdem erhöhte er die Zahl der Mannschaften, die am Wettbewerb teilnehmen konnten, von 16 auf 24, sodass die Mannschaften aus Afrika, Asien und CONCACAF, der Konföderation der nord- und zentralamerikanischen und karibischen Fußballassoziation, ebenfalls die Möglichkeit hatten, das Turnier zu spielen. Seine Führung förderte auch die Diplomatie, weil Länder, die auf der politischen Bühne rivalisierten, friedlich zusammen kamen, um über fußballrelevante Themen zu diskutieren. Im Juli 1993 trafen sich zum Beispiel Vertreter des Iraks, Irans, der beiden Teile Koreas, Japans und Saudi-Arabiens in Zürich, um sich über die letzte Runde der Asiatischen Qualifikation für die USA 1994 zu beraten. Im Jahr 1991 schafften es Nord- und Südkorea, sich zu einer Mannschaft zusammen zu schließen, um an der FIFA Jugendweltmeisterschaft teilzunehmen. Im Juni 1998 übernahm Joseph S. Blatter (Sepp Blatter) die Präsidentschaft. Unter ihm treibt die FIFA auch weiterhin die Entwicklung des beliebtesten Spiels der Welt voran. Sie ist mittlerweile zu einer Größe von 200 Millionen aktiven Spielern aus 208 Ländern angewachsen und die Weltmeisterschaft ist noch immer das größte Fußballturnier der Welt.

FIFA Präsident

  • Joseph Blatter 1998-bis heute


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Quellen


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