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Spitzname(n):

Les Bleus

Verband:

Equipe de France

Verband:
Heimstadion:

Stade de France, Le Vélodrome, le Parc des Princes

Cheftrainer:

Raymond Domenech

Assistenztrainer:

Pierre Mankowski

Kapitän:
Torschütze:

Fakten & Geschichte

Inhaltsverzeichnis

Mannschaftsüberblick

Die französische Nationalmannschaft wurde 1904 gegründet – nur wenige Monate nach Gründung der FIFA. Heute zählen Les Bleus zu den besten Nationalmannschaften der Welt. Im Jahr 1984 gewannen sie die Olympischen Spiele; 1984 und 2000 die Europameisterschaft. Weltmeister wurden sie 1998 als Gastgeberland und 2006 Vizeweltmeister.

Angeführt von erfahrenen Spielern wie Thierry Henry, Patrick Viera, Claude Makelele und Lilian Thuram kann sich Frankreich ebenso auf eine neue Generation von Spielern mit beeindruckendem Potential verlassen, zu der Ribery, Benzema und Malouda zählen. Les Bleus haben also einen wirklich stabilen Kern und zählen zu den Favoriten der EM 2008, die vom 7. bis 29. Juni 2008 stattfindet.

Der Weg zur Euro 2008

Frankreich wird in Gruppe C auf Italien, die Niederlande und Rumänien treffen. Dies ist die schwerste Gruppe des Wettbewerbs, aber Frankreich konnte bereits während der Qualifikation seine Entschlossenheit unter Beweis stellen, denn es gingen nur zwei Spiele verloren – beide gegen Schottland. Les Bleus verlassen sich auf neue Spieler wie Benzema und Nasri und haben somit alles, was nötig ist, um einen weiteren Europameisterschaftstitel zu gewinnen.

Geschichte

Die französische Nationalmannschaft wurde 1904 gegründet – nur wenige Monate nach Gründung der FIFA. Das erste Spiel im selben Jahr war ein 3:3 Unentschieden gegen Belgien. Nach Ende des 1. Weltkriegs im Jahr 1919 wurde der Französische Fußballbund (FFF - Fédération Française de Football ) gegründet, der seitdem für die Auswahl des offiziellen Kaders verantwortlich ist.

Der französische Spieler Lucien Laurent erzielte 1930 das erste Tor bei einer Weltmeisterschaft. Nur acht Jahre später, 1938, war Frankreich zum ersten Mal Gastgeberland und erreichte das Viertelfinale. Seit Jahren spiegeln Les Bleus die ethnische Vielfalt des Landes wieder. Raoul Diagne wurde als erster schwarzer Spieler in die französische Nationalmannschaft berufen und 1931 erstmals nominiert!

Der beste Wettbewerb nach dem 2. Weltkrieg war die WM 1958, die Frankreich mit dem 3. Platz abschloss. Das Halbfinale war gegen Brasilien verloren gegangen, nachdem Pele einen Hattrick erzielt hatte. Während des gesamten Turniers schoss der französische Stürmer Just Fontaine 13 Tore in nur 6 Spielen. Sein Rekord der meisten Tore, die je während eines einzigen Weltmeisterschaftsturniers erzielt wurden, wurde bis heute nicht gebrochen. Damals setzte Frankreich hauptsächlich Spieler von Stade de Reims ein, das zu den besten europäischen Vereinen zählte. Zwei Jahre später wurde die erste Europameisterschaft in Frankreich ausgetragen; Les Bleus erreichten das Halbfinale, das sie jedoch gegen Jugoslawien verloren.

Frankreich musste sich bis zu Beginn der Platini-Ära in den 80er Jahren gedulden, bevor die Mannschaft ihr hohes Niveau wieder erreichte. Die WM 1982 schloss sie mit dem 4. Platz ab, nachdem das Halbfinale gegen Westdeutschland verloren gegangen war. Dank der neuen Generation, die sich aus Spielern wie Platini, Giresse, Tigana und Fernandez zusammen setzte, gingen Les Bleus zum ersten Mal aus einem internationalen Wettbewerb – der EM 1984 - als Sieger hervor.

Im Finale gelang ein Sieg über Spanien dank eines bewundernswert verwandelten Freistoßes von Platini. Im selben Jahr gewannen sie Olympiagold in Los Angeles. Zwei Jahre später zählten sie zu den Favoriten der WM 1986 und erreichten den 3. Platz nach einem 2:0 Sieg über Italien und nach Sieg im Elfmeterschießen gegen Brasilien. Das Halbfinale verlor Frankreich allerdings zum zweiten Mal gegen Westdeutschland.

Obwohl man Spieler wie Cantona hatte und amtierender Europameister war, verpasste Frankreich die Qualifikation für die EM 1988. Trotz des neuen Trainers Gerard Houiller und der bemerkenswerten Beteiligung von Cantona und Papin nahm Frankreich bis zur EM 1996 an keiner Endrunde eines internationalen Wettbewerbs teil.

Im Jahr 1994 wurde Aime Jacquet zum neuen Trainer der Nationalmannschaft ernannt, jedoch nur vorläufig. Als erstes ernannte er Cantona zum Kapitän, um seine Mannschaft für die EM 1996 umzustrukturieren. Im Januar 1995 jedoch wurde Cantona nach einem Tritt gegen einen Crystal Palace-Fan für ein Jahr suspendiert. Aus diesem Grund blieb Jacquet keine andere Wahl als seine Mannschaft komplett neu aufzustellen. Zinedine Zidane, der 1994 gegen Tschechien debütierte, wurde zur zentralen Figur. Trotz scharfer Kritik entschied sich Jacquet gegen Cantona, Papin und Ginola und sprach sein Vertrauen der neuen Generation von französischen Spielern aus. Frankreich qualifizierte sich für die EM 1996 und erreichte sogar das Halbfinale, bevor es im Elfmeterschießen gegen Tschechien ausschied. Frankreich hatte damit sein bestes Ergebnis seit der WM 1986 erzielt. Eine neue Generation war geboren: die Generation von Zinedine Zidane und Thierry Henry, David Trezeguet und Fabien Barthez, eine Generation von Champions! Frankreich selbst war Gastgeberland der WM 1998. Vor Beginn des Wettbewerbs geriet Trainer Aime Jacquet in die Kritik, nicht der richtige Mann zu sein, um Frankreich zum Sieg zu führen. Vielmehr trieb Jacquet jedoch die Revolution des französischen Fußballs voran.

In der Gruppenphase gelang der Mannschaft ein 3:0 Sieg über Südafrika, ein 4:0 Sieg über Saudi Arabien und ein 2:1 Sieg über Dänemark und somit die Qualifikation für die Finalrunde. Unter den besten 16 bestritt sie ein äußerst intensives Spiel gegen Paraguay, allerdings ohne Zidane, der suspendiert worden war. Kurz vor Ende der Verlängerung erzielte Laurent Blanc ein Golden Goal. Das Viertelfinale gegen Italien gewann man im Elfmeterschießen, bevor Frankreich im Halbfinale gegen Kroatien zum ersten Mal während des laufenden Wettbewerbs in Rückstand geriet. Dann aber schoss der französische Abwehrspieler Lilian Thuram 2 Tore in nur 10 Minuten – seine bisher ersten und einzigen Tore im Nationaldress. Erstmals stand Frankreich bei einer Weltmeisterschaft im Finale. In der ersten Halbzeit im Spiel gegen Brasilien erzielte Zidane zwei Kopfballtore nach Eckstößen für Frankreich. Obwohl Abwehrspieler Dessailly vom Platz geschickt wurde, fand Brasilien einfach nicht ins Spiel. Gegen Ende der zweiten Halbzeit steuerte Emanuel Petit ein drittes Tor bei und besiegelte so Frankreichs Sieg.

Am 12. Juli 1998 gewann Frankreich zum ersten Mal die Weltmeisterschaft und ca. 1,5 Millionen Menschen feierten in den Straßen von Paris! Jacquet trat zurück und Roger Lemerre übernahm sein Amt.

Während der EM 2000 gelang es Frankreich, seinen Rang als bestes Team der Welt zu untermauern. Nach Siegen über Dänemark und Tschechien und einer Niederlage gegen die Niederlande qualifizierte sich Frankreich als Gruppenzweiter der Vorrunde für die Finalrunde. Im Viertelfinale gegen Spanien verwandelte Zidane einen fantastischen Freistoß und im Halbfinale gegen Portugal erzielte er ein Golden Goal nach Elfmeter kurz vor Spielende. Damit führte er sein Team ins Finale.

Frankreich gelang ein 2:1 Sieg über Italien, nachdem Wiltord 30 Sekunden vor Spielende den Ausgleich erzielt hatte und Trezeguet in der Verlängerung per Volleyschuss das Golden Goal erzielte. Frankreich war die erste Mannschaft, die sowohl den Weltmeistertitel als auch den Europameistertitel inne hatte, und belegte von 2001-2002 Rang 1 der FIFA Weltrangliste. Zidane wurde von der UEFA zum besten Spieler der EM ernannt.

Danach verpasste Frankreich es jedoch, seinen Rang als bestes Team der Welt zu verteidigen. Nach Niederlagen gegen Senegal und Dänemark schieden sie in der Vorrunde der Weltmeisterschaft 2002 aus. Zudem verletzte sich Spielmacher Zidane. Les Bleus erzielten kein einziges Tor und zum ersten Mal in der Geschichte der Weltmeisterschaft qualifizierte sich der amtierende Weltmeister nicht für die Finalrunde. Lemerre wurde entlassen und durch Jacqdues Santini ersetzt.

Um die Ereignisse des Jahres 2002 zu vergessen, war Frankreich gezwungen, während der EM 2004 zu überzeugen. Das erste Spiel gegen England konnte Dank Zidane gewonnen werden, denn er erzielte 2 Tore in den letzten 5 Minuten vor Spielende. Nach einem 2:2 Unentschieden gegen Kroatien, gelang ein Sieg 3:1 Sieg über die Schweiz und Frankreich qualifizierte sich für die Finalrunde. Allerdings verloren sie im Viertelfinale gegen Griechenland, den späteren Sieger des Turniers. Santini trat zurück und wurde durch Raymond Domenech ersetzt.

Frankreich rang regelrecht um die Qualifikation für die WM 2006, sodass Domenech Zidane, Makelele und Thuram zurückholen musste, die sich bereits von der internationalen Bühne zurückgezogen hatten und nun ihre Mannschaft unterstützen sollten. Dank ihrer Hilfe gelang die Qualifikation, aber die meisten Menschen hielten den Kader trotz Rückkehr der drei Stars für zu alt, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Die Vorrunde begann Frankreich mäßig mit einem 0:0 und 1:1 Unentschieden gegen die Schweiz und Südkorea. Im letzten Spiel gelang ein 2:0 Sieg über Togo und damit die Qualifikation für die k.o.-Runde. Zum ersten Mal seit 1986 hatte sich Frankreich erfolgreich für eine Weltmeisterschaft qualifiziert (1998 waren sie selbst Gastgeber und in 2002 waren sie amtierender Weltmeister)! Darüberhinaus brachen sie den „Fluch von 2002“.

Letzten Endes fand Frankreich zurück zu Klasse und Selbstvertrauen: Sie gewannen mit 3:1 gegen Spanien, das zu den Favoriten des Turniers gerechnet wurde, und zogen ins Viertelfinale ein. Dort trafen sie auf den amtierenden Weltmeister Brasilien und gewannen mit 1:0 nach Henrys Treffer in der zweiten Halbzeit. Der Sieg machte Frankreich zum ersten Team, das den fünfmaligen Weltmeister in aufeinander folgenden Spielen aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Les Bleus halten nun den historischen 2-1-1- Rekord gegen Brasilien in Finalrundenspielen bei einer Weltmeisterschaft, nachdem sie die Seleção in den letzten drei Begegnungen haben ausscheiden lassen. Im Halbfinale verwandelte Zidane einen Elfmeter und Frankreich gewann 1:0 gegen Portugal. Niemand wollte glauben, dass Frankreich tatsächlich im Finale stand und im ganzen Land feierten die Menschen. Im Finale gegen Italien brachte Zidane Frankreich per Elfmeter in Führung, Materazzi gelang der Ausgleich für Italien. Nach Ablauf der regulären Spielzeit stand es 1:1 zwischen den beiden Mannschaften. In der Verlängerung sah Zidane allerdings für einen Kopfstoß gegen Abwehrspieler Materazzi die rote Karte. Das Spiel zog sich bis zum Elfmeterschießen hin, das Frankreich 3:5 verlor, nachdem Trezeguet seinen Elfmeter verschossen hatte. Italien wurde Weltmeister 2006; für die Italiener bereits der vierte Titelgewinn. Zidane gab seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt und wurde von der FIFA zum wertvollsten Spieler der WM ernannt und mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet.

Nur zwei Monate nach dem Weltmeisterschaftsfinale von 2006 startete für Frankreich die Qualifikation für EM 2008. In ihrem ersten Spiel schlugen sie Georgien 3:0. Am 6. September 2006 demontierte Frankreich Italien mit 3:1 in Paris. Nur zwei Spiele gingen verloren, beide gegen Schottland. Frankreich hat sich für die Endrunde qualifiziert und wird in Gruppe C auf Italien, die Niederlande und Rumänien treffen. Zwar gilt diese Gruppe als die schwerste des Wettbewerbs, doch zählt Frankreich auch zu den Favoriten der EM 2008. Mit Ribery, Benzema, Toulalan, Nasri, Ben Harfa und vielen anderen haben sie eine neue konkurrenzfähige Generation von Spielern.

Stars des aktuellen Kaders

Thierry Henry zählt zu den weltbesten Stürmern. Von 1999-2007 spielte er für Arsenal und erzielte insgesamt 226 Tore in 369 Einsätzen; 86 Mal agierte er als Vorbereiter. Am 25. Juni 2007 unterschrieb er einen Vierjahresvertrag bei Barcelona für ein Gehalt von umgerechnet 20 Millionen Euro. Henry begann seine internationale Karriere im Juni 1997 im Dress der französischen U20-Nationalmannschaft und spielte im selben Jahr bei FIFA Jugendweltmeisterschaft. Am 13. Oktober 2007 schloss er in der ewigen Torschützenliste Frankreichs zu Michel Platini auf mit seinem 41. Tor im Spiel gegen die Färöer Inseln. Nur vier Tage später erzielte er 2 Tore im Spiel gegen Litauen und stellte einen neuen Rekord auf! Seit Henry Nationalspieler ist, wurde er 98 Mal nominiert und erzielte insgesamt 44 Tore!

Lilian Thuram hält seit Juni 2006 mit 137 Nominierungen den Rekord des meistnominierten Spielers Frankreichs; seit 1994 spielt er für Les Bleus. Er erzielte nur 2 Tore im Nationaldress, beide im Halbfinale gegen Kroatien bei der WM 1998. In Frankreichs Defensive übernimmt er die Rolle des Abwehrchefs. Nach dem zweimaligen Gewinn des Scudetto mit Juventus Turin wechselte er 2006 zu Barcelona. Der 35-jährige Spieler wird weltweit als einer der besten internationalen Verteidiger anerkannt und wird einer der französischen Spielmacher bei der EM 2008 sein.

Patrick Viera ist ein Mittelfeldspieler, der zurzeit für Inter Mailand spielt. Zwischen 1996 und 2005 spielte er für Arsenal, gewann dreimal die Meisterschaft in der Premier League, viermal den FA Cup und war Mannschaftskapitän. Im Jahr 2005 wechselte er zu Juventus Turin. Nach dem Calciopoli-Skandal 2006 und dem damit verbundenen Zwangsabstieg von Juventus in die Serie B, wechselte Viera zu Inter Mailand. Sein Debüt im französischen Nationaldress gab Viera 1997 gegen die Niederlande. Seit 2006 ist er Kapitän der französischen Nationalmannschaft und erzielte 6 Tore in 104 Einsätzen.

Franck Ribery begann seine professionelle Karriere 2004 bei dem französischen Verein FC Metz. Als Vizeweltmeister der WM 2006 ist er bekannt für seine Fähigkeit, das Tempo schnell zu erhöhen, und wurde in nur einem Jahr zu Zidanes Nachfolger. Nach zwei hervorragenden Spielzeiten für Marseille wechselte er 2007 für eine Ablösesumme 26 Millionen Euro zu Bayern München. Trotz seines jungen Alters ist Ribery Frankreichs große Hoffnung, denn er hat ein enormes Potential.

Mannschaftslegenden

Zinedine Zidane zählt zu den geschicktesten und technisch überzeugendsten Spielern, ein wahrer Anführer. Er kann jeden beliebigen Pass in jeder nur denkbaren Situation spielen. Dreimal wurde er von der FIFA zum Weltfußballer des Jahres gewählt ( 1998, 2000, 2003 ), einmal zu Europas Fußballer des Jahres (1998) und zum wertvollsten Spieler der Weltmeisterschaft 2006. Außerdem war Zizou Kapitän der französischen Nationalmannschaft und gewann neben der Weltmeisterschaft 1998 die Europameisterschaft 2000. Auch bekannt dafür, schnell die Beherrschung zu verlieren, endete Zidanes internationale Karriere mit einer roten Karte, die er während des Finales der Weltmeisterschaft 2006 wegen eines Kopfstoßes gegen Marco Matterazzi erhalten hatte.

Marcel Desailly gilt als einer der besten französischen Verteidiger überhaupt. Zwar begann er seine internationale Karriere im Jahr 1994, wurde aber erst 1996 Stammspieler. Mit Frankreich gewann er die Weltmeisterschaft 1998 und die Europameisterschaft 2000 und bildete zusammen mit Thuram das Zentrum der “Französischen Mauer“. Mit Marseille gewann er 1993 die Champions League, 1994 mit Milan. Für Milan spielte er von 1994 bis 1998, danach für Chelsea bis 2004. Nach der EM 2004 gab er seinen Rücktritt vom internationalen Fußball bekannt. Er konnte auf bemerkenswerte 116 Einsätze zurückblicken und war von 2000 bis 2004 Mannschaftskapitän.

Fabien Barthez ist ziemlich bekannt für sein exzentrisches Verhalten sowie für seine frechen Dribblings und Übersteiger gegenüber gegnerischen Stürmern, vor allem aber für seine bemerkenswerten Reaktionen. Für die Nationalmannschaft spielte er von 1994 bis 2006 mit einem persönlichen Rekord von 87 Nominierungen. Während der Weltmeisterschaft 1998 wurde das Barthez-Blanc-Ritual des Kopf-Küssens vor jedem Spiel vollzogen und wurde zu Frankreichs Glücksbringer. Mit Marseille gewann er 1993 die Champions League und nach seinen hervorragenden Leistungen während der WM 1998 und der EM 2000, wechselte er zu Manchester United, spielte eine überragende Saison und avancierte zum Publikumsliebling. Im Jahr 2003 verließ er Manchester und kehrte nach Frankreich zurück, wo er für Marseille und Nantes spielte. Nach mehreren Tests bei verschiedenen französischen Vereinen zog er sich im Jahr 2007 ganz vom Fußball zurück.

Just Fontaine ist ein ehemaliger Stürmer. Bis heute hält er den Rekord der meisten erzielten Tore während eines einzigen Weltmeisterschaftsturniers: 13 Mal traf er bei der WM 1958. In sieben Jahren erzielte er 30 Tore in 21 Spielen im Nationaldress. Er spielte für OGC Nice und Stade de Reims und erzielte 164 Tore in 200 Einsätzen in diesen beiden Vereinen! Im Juli 1962 zog er sich aufgrund einer immer wiederkehrenden Verletzung vom Profifußball zurück. Fontaine wurde vom FFF (Fédération Française de Football) zum besten französischen Spieler der letzten 50 Jahre gewählt.

Michel Platini ist ein ehemaliger überragender Mittelfeldspieler. Er gewann die Europameisterschaft 1984 und wurde zum besten Spieler des Turniers ernannt; zudem war er Torschützenkönig. Bei der WM 1982 und 1986 führte er Frankreich ins Finale. Platini, Giresse, Tigana und Fernandez bildeten das Herzstück der französischen Nationalmannschaft in den 1980er Jahren: „das magische Quadrat“. In 72 Einsätzen erzielte er 41 Tore und führte damit die ewige Torschützenliste Frankreichs an, bis Henry im Jahr 2007 an ihm vorbeizog. Er spielte für Nancy, Saint-Etienne und Juventus und wurde vom World Soccer Magazine zum Fußballer des Jahres 1984 und 1985 gewählt. Im Jahr 1987 zog sich Platini vom Profifußball zurück. Zurzeit ist er Präsident der UEFA und Vize-Präsident des FFF.

Häufigste Einsätze

Rang Spieler Karrieredaten # Einsätze
 


Die meisten Tore

Rang Spieler Karrieredaten # Tore
 


Spielerauszeichnungen

Zidane

  • Weltfußballer des Jahres – 1998, 2000, 2003
  • Wertvollster Spieler der WM („Goldener Ball”) – 2006


Fontaine

  • WM-Torschützenkönig („Goldener Schuh”) – 1958


Platini

  • Bester Spieler der EM – 1984
  • Europas Fußballer des Jahres – 1984, 1985
  • Weltfußballer des Jahres – 1984, 1985


Barthez

  • Yashin Award – 1998


Mannschaftserfolge

Weltmeisterschaften

  • 1998: Sieger
  • 2006: Vizeweltmeister
  • 3. Platz: 1958, 1986


Europameisterschaften

  • 1984, 2000: Sieger


Confederations Cup

  • 2001, 2003 : Sieger


Trainerstab

  • Cheftrainer: Raymond Domenech
  • Co-Trainer: Pierre Mankowski
  • Torwarttrainer: Bruno Martini


Wichtige Links


Sponsoren

Seit 1972 ist Adidas Sponsor der Französischen Nationalmannschaft. Vor kurzem allerdings unterschrieb Nike einen Sponsoringvertrag mit Frankreich über 320 Millionen Euro, der von 2011 bis 2018 läuft – das bisher teuerste Sponsoring einer Nationalmannschaft!

Adidas, Orange, Toyota, Carrefour


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