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Italien Nationalmannschaft
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Spitzname(n):

Azzurri, Nazionale

Verband:

Federezione Italiana Giuoco Calcio (FIGC)

Verband:

UEFA

Heimstadion:

San Siro / Olympic Stadion

Cheftrainer:

Robert Donadoni

Assistenztrainer:
Kapitän:

Fabio Cannavaro

Torschütze:

Luigi Riva

Fakten & Geschichte

Inhaltsverzeichnis

Mannschaftsüberblick

Die italienische Fußballnationalmannschaft ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball. Reguliert durch die Federezione Italiana Giuoco Calcio (FIGC), präsentiert die Nationalmannschaft das Land Italien bei allen inländischen und internationalen Fußballwettkämpfen. Italien hat vier Weltmeisterschaften gewonnen, 1934, 1938, 1982 und 2006. Nur einen Titel weniger als Brasilien, die mit insgesamt 5 Titeln die meisten Weltmeistertitel errungen haben. Italien gewann ebenfalls die Goldmedaille bei der Sommerolympiade 1936 und die Europameisterschaft 1968. Sie sind zweimaliger Gewinner des 'Central European Cups’ und achtmaliger Titelgewinner des 'World Military Cups’.

Italien ist für die Euro 2008, die vom 7. bis 29. Juni 2008 stattfindet, qualifiziert.

Die italienische Nationalmannschaft wird auch oft, aufgrund ihrer blauen Trikots, die bei den meisten italienischen Nationalmannschaften Verwendung findet, die Azzurri genannt. Das Blau stammt vom Haus Savoyen, das die Könige Italiens von 1861 bis 1946 stellte und das eine vereinigte Republik schuf. Die Mannschaft ist sich stets ihrer blauen Trikots, auf denen das Emblem der italienischen Flagge zu sehen ist, bewusst. Die unzähligen treuen Anhänger der italienischen Mannschaft unterstützen ihr Team bei jedem Spiel mit ihrem 'Forza Azzurri’ Gesang.

Geschichte

Die ersten Jahre: Eine unaufhaltsame Macht

Die italienische Nationalmannschaft traf sich zum ersten Mal im Mai 1910 zu ihrem ersten internationalen Spiel. Am 10. Mai in Mailand begegnete die Mannschaft Frankreich, und begann ihre Geschichte mit einem 6:2 Sieg. Es kamen über 4.000 Anhänger zu diesem Spiel und die Fans belohnten ihre Mannschaft damit, Zigaretten auf das Team zu werfen.

Den ersten offiziellen Wettkampf bestritt die Nationalmannschaft bei der Sommerolympiade 1928, in Amsterdam. Die Mannschaft wurde Dritter bei diesem Turnier und wurde von Uruguay im Halbfinale gestoppt. 1934 nahm Italien an der Weltmeisterschaft teil. Vier Jahre zuvor, bei der Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay, lehnte die italienische Nationalmannschaft lehnte aber eine Teilnahme ab. Die Mannschaft, die 1934 an der Weltmeisterschaft teilnahm, wurde durch den Trainer Vittorio Pozzo und dem Kapitän Guiseppe Meazza, der als Stürmer nicht zu stoppen war, angeführt. Italien spielte ein Hart umkämpftes Finale gegen die Tschechoslowakei, das in Rom ausgetragen wurde. Sie konnten letztendlich einen 2:1 Sieg, durch zwei brilliante Tore von Raimundo Orsi und Angelo Schiavio, im eigenen Land bejubeln. Die Mannschaft gewann nicht nur die Trophäe bei der Weltmeisterschaft 1934 sondern gewann auch den Titel bei der Weltmeisterschaft 1938 sowie Gold bei der Sommerolympiade 1936.

1936 wurden die Olympischen Spiele in Berlin ausgetragen, bei denen Deutschland und Italien dominierten. Sie gewannen Gold, nachdem Österreich im Finale besiegt wurde. Nur zwei Jahre später, im Jahre 1938, bewiesen die Italiener, dass sie die führende Nation der Fußballwelt waren. Der Rekordschütze des italienischen Teams, Silvio Piola, erzielte zwei Treffer im Finale genauso wie der Stürmer Gino Colaussi und sorgten somit für den 4:2 Sieg über Ungarn.

Mit zwei aufeinander folgenden Weltmeisterschaftssiegen und einer Goldmedaille, waren die Italiener in den 30-iger Jahren die Nummer eins unter den Mannschaften.

Die Ära nach dem Zweiten Weltkrieg

In den späten 40-iger Jahren kam es zu einem eher tragischen Umbruch in der italienischen Nationalmannschaft. 1949 nämlich kamen 10 von 11 Spielern der Startelf bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Diese Tragödie, auch als Flugzeugunglück von Superga bezeichnet, ereignete sich als ein Flugzeug, in dem sich die Turiner Mannschaft der Serie A befand, auf dem Rückflug nach Turin abstürzte und es keine Überlebenden gab. Die meisten Spieler der Turiner Mannschaft gehörten zum Aufgebot der Nationalmannschaft.

1950 wurde die Weltmeisterschaft in Brasilien ausgetragen und die Italiener reisten per Boot zu diesem Turnier, da sie eine erneute Flugzeugkatastrophe fürchteten. Nach einer langen Anreise und einem neuen Kader schied die Mannschaft bereits in der ersten Runde aus. Bei den darauf folgenden Weltmeisterschaften 1954 und 1962 schied Italien ebenfalls bereits in der ersten Runde aus.

Bei der Weltmeisterschaft 1958 konnte sich Italien nicht einmal für die Teilnahme am Turnier qualifizieren. 1960 wurde ebenfalls ein Europacup der Nationen ausgetragen (heute der UEFA Europa-Cup) – es war der erste dieser Art. Italien wurde in der zweiten Runde von der UdSSR nach Hause geschickt.

Der vielleicht verheerendste Moment in der italienischen Weltmeisterschaftsgeschichte, bis zu diesem Zeitpunkt, mag ihr Erstrundenspiel gegen Nordkorea bei der Weltmeisterschaft 1966 gewesen sein. Die Azzurri wurden nach wie vor als Favorit gehandelt und sie besaßen eine neue junge Mannschaft mit solch großartigen Talenten wie Gianni Rivera und Giacomo Bulgarelli. Im Erstrundenspiel gegen die Halbprofis aus Nordkorea unterlagen die Azzurri mit 1:0. Die italienische Mannschaft wurde vorzeitig nach Hause geschickt und in der Heimat auf das heftigste für diese Niederlage kritisierst.

Ruhm und Pleite

Es vergingen 30 Jahre seit Italiens letzten großen Erfolg bei der Weltmeisterschaft 1938 und so ging Italien äußerst engagiert in die Europameisterschaft 1968. Sie gewannen die Trophäe nach dem ersten und einzigen Wiederholungsspiel, das es für ein Turnier dieser Größenordnung jemals gab. Das erste Finale endete mit einem 1:1 Unentschieden gegen Jugoslawien. Das Wiederholungsspiel fand einige Tage später statt, das Italien dann mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Die Mannschaft hatte sich erfolgreich zurückgemeldet.

Bei der Weltmeisterschaft 1970 galten die Azzurri wieder einmal als Favoriten auf den Titel. Im Halbfinale stand die Mannschaft dann dem Team aus Westdeutschland gegenüber. Heute wird es von beiden Ländern als das Spiel des Jahrhunderts betrachtet. Das Spiel wurde in Mexiko City ausgetragen und von den Italienern offensiv dominiert – bereits in der 8. Minute traf Roberto Boninsegna. Westdeutschland lief diesem Rückstand dem gesamten Spiel hinterher, bis in die Nachspielzeit hinein, in der es Schnellinger dann doch noch gelang, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Es kam zur Verlängerung, die zu einem unglaubliches Spektakel werden sollte. Deutschlands Müller traf in 94. Minute, doch nur kurz darauf gelang dem Italiener Burgnich der 2:2 Ausgleich. Dann in der 104. Minute traf Riva, um den Italienern die erneute Führung zu bescheren, doch nur sechs Minuten später traf Müller erneut für Deutschland, dieses Mal jedoch mit dem Kopf. Erneut war das Spiel mit 3:3 ausgeglichen. Noch während die Wiederholung den wunderschönen Kopfballtreffer von Müller zeigte, drückten die Italiener weiter auf den Sieg. Boninsegna gelang eine schöne Hereingabe in den Strafraum und Rivera drosch den Ball mit nur einer Berührung in der 111. Minute in das deutsche Netz. Nach 120. Minuten stand Italien im Finale und die Fans feierten ausgelassen in den Straßen. Italien verlor das Finale der Weltmeisterschaft 1970 gegen Brasilien mit 4:1.

Die Europameisterschaft 1972 verlief weniger erfolgreich denn die Mannschaft schaffte es nicht, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Italien konnte bei Freundschaftsspielen glänzen, doch bei der Weltmeisterschaft 1974 und der Europameisterschaft 1976 kam man nicht über die Erstrundenspiele hinaus. Der damalige Trainer Valcareggi beendete seine Karriere.

Der italienische Kader wurde anschließend mit vielen neuen Spielern besetzt. Zu dieser neuen Generation gehörten Spieler wie Paolo Rossi und Torhüter Dino Zoff, der die Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 1978 als Kapitän anführte. Die Mannschaft beendete das Turnier als Vierter, während Argentinien als Sieger des Turniers hervorgehen sollte, obwohl Italien Argentinien in ihrem Erstrundenspiel besiegte. Die Europameisterschaft 1980 fand in Italien statt. Die neue Regel sah acht Mannschaften anstatt der bisherigen vier Teams vor, und erlaubte es der Gastgebermannschaft automatisch am Turnier teilzunehmen. Italien verlor das Spiel um Platz 3 im Elfmeterschiessen. Bei der Weltmeisterschaft 1982 wurde das Team für ihre drei Unentschieden in der ersten Runde kritisiert. Die Azzurri ernannten ihren Cheftrainer und Dino Zoff als die Mannschaftsvertreter, um vor der Presse Rede und Antwort zu stehen. In der zweiten Runde der Weltmeisterschaft traf Italien auf den amtierenden Titelverteidiger Argentinien. Italien ging als 2:1 Sieger vom Platz, wobei es der gut organisierten Verteidigung gelang, den Superstar Maradona auszuschalten. Italien ließ dann ein brilliantes Spiel gegen Brasilien folgen. Beide Mannschaften hatten zwei Tore erzielt, doch aufgrund der Punktedifferenz wäre Brasilien bei einem 2:2 Unentschieden in die nächste Runde eingezogen Doch Falcaos Ausgleichstreffer wurde durch Rossis zweitem Treffer beantwortet und Italien gewann mit 3:2.

Wieder einmal traf man in einem Finale auf Westdeutschland, in der eine starke italienische Offensive mit 3:0 in Führung ging. Breitner traf zum 3:1 Endstand und machte ihn somit zum zweiten Fußballer in der Geschichte, der bei zwei Weltmeisterschaften jeweils im Finale ein Tor erzielte. Tardelli erzielte das zweite Tor und sein Torschrei ist als Sternstunde für die Azzurri in Erinnerung geblieben. Rossi, der sechs Tore in diesem Turnier erzielte, erhielt den Goldenen Schuh und Dino Zoff war mit 40 Jahren der älteste Spieler, der jemals einen Weltmeistertitel errang.

Italien war Gastgeber der Weltmeisterschaft 1990 und waren haushoher Favorit auf den Titel. Allerdings verloren sie ihr Halbfinalspiel gegen Argentinien im Elfmeterschiessen. Mit dieser Niederlage noch in den Köpfen, gelang es der Azzurri nicht, sich für die Europameisterschaft 1992 zu qualifizieren.

Elfmeterschiessen prägen eine Ära

Die Weltmeisterschaft 1994 war eine, die in Erinnerung blieb. Obwohl Italien einen schlechten Start hatte, fand man sich doch im Finale gegen Brasilien wieder. Das Finale, das in Los Angeles, CA ausgetragen wurde, musste im Elfmeterschiessen zwischen Italien und Brasilien entschieden werden. Italien verlor das Elfmeterschiessen als der Superstar Roberto Baggio den entscheidenden letzten Elfmeter über die Querlatte setzte. Es war eine betäubende Niederlage. Bei der Euro 1996 kam Italien nicht einmal über die Gruppenphase hinaus.

Bei der Weltmeisterschaft 1998 musste Italien wieder einmal in das Elfmeterschiessen, um die Trophäe zu erlangen. Dieses Mal war es nach einem 0:0 Unentschieden im Endspiel des Turniers. Del Piero wurde in der zweiten Halbzeit für Baggio ins Spiel gebracht, genauso wie Mazzola bei der Weltmeisterschaft 1970 Rivera ersetzte. Die Mannschaft unterlag letztendlich nach Elfmeterschiessen mit 4:3. Baggio hält den Rekord als Torschütze in drei verschiedenen Weltmeisterschaftsendspielen.

Bei der Euro 2000 mussten sich die Italiener im Halbfinale gegen die Niederlande erneut im Elfmeterschiessen beweisen. Torhüter Toldo parierte zwei Elfmeter und Totti, einer der jungen neuen Spieler, erzielte ein "Cucchiaio" (auf deutsch „Löffel“ oder Lop-Kunstschuss). Italien verlor das Finale gegen Frankreich in der Verlängerung mit 2:1.

Bei der FIFA Weltmeisterschaft 2002 sollte sich für Italien das Desaster von 1966 wiederholen. Beim Spiel gegen Südkorea zeigte der Schiedsrichter Byron Moreno Totti wegen einer Schwalbe die zweite gelbe Karte und erkannte einen Treffer in der Verlängerung nicht an und besiegelte somit die 2:1 Niederlage. Die Wiederholung belegte, dass die Karte zu Unrecht gezeigt wurde und der Treffer ein regulärer gewesen ist. Schiedsrichter Moreno wurde suspendiert und wurde einige Jahre später, aufgrund ähnlichen Verhaltens, aus seinem Verband entlassen.

FIFA WELTMEISTER 2006

Auch bei der FIFA Weltmeisterschaft 2006 musste Italien erneut gegen Frankreich in ein Elfmeterschiessen. Diesmal allerdings, im Gegensatz zum Turnier 1998, konnte Italien, unter Trainer Marcelo Lippi, als Sieger vom Platz gehen. Im Vorfelde dieser Weltmeisterschaft schlug Italien allerdings viel Skepsis entgegen, hervorgerufen durch abgesprochene Ergebnisse in der Serie A, bei der auch einige Nationalspieler involviert waren. Die Mannschaft hatte eine Reihe von großartigen Spielern zu bieten und auch eine hervorragende Abwehr um Kapitän Cannavarro und Torhüter Gigi Buffon.

In der Runde der letzten 16 gewann Italien ein Spiel gegen Australien, nachdem Grosso einen Elfmeter herausholen konnte. In der Verlängerung wurde Totti auserwählt, um den Elfmeter zu schiessen – er verwandelte diesen sicher zum 1:0 Erfolg über Australien. Das Halbfinale gegen Gastgeber Deutschland war dann auch erneut ein denkwürdiges Spiel. Del Piero und Andrea Pirlo erzielten in den letzten verbleibenden zwei Minuten der Nachspielzeit die Tore in einem aufreibenden und spannenden Spiel. Somit fand sich Italien selbst im Finale gegen Frankreich wieder. Frankreichs Zidane erzielte den ersten Treffer des Spiel in der 7. Minute durch einen Elfmeter. Doch schon kurz danach, nach einer Flanke von Pirlo, konnte Materazzi das Spiel durch einen Kopfballtreffer ausgleichen – Frankreich führte nicht mehr länger. In der Verlängerung dann geschah der Vorfall, der um die Welt ging, als Frankreichs Kapitän Zidane Materazzi mit einem Kopfstoß gegen die Brust zu Boden schickte, nachdem ein heftiger Wortwechsel geführt wurde. Zidane erhielt dafür die rote Karte.

Das Spiel schleppte sich in das Elfmeterschiessen. Hier glänzte Italien und alle 5 Schützen konnten ihren Strafstoß verwandeln, das erste Mal in der Geschichte der Azzurri. David Trezeguet traf bei seinem Strafstoß nur die Querlatte und gab Italien somit den Vorsprung. Nach einem langen Finale gewannen die Azzurri letztendlich die FIFA Weltmeisterschaft 2006. Die meisten Spieler dieser Mannschaft wurden in das 23 Mann starke All-Star-Team gewählt, darunter Spieler wie Buffon, Cannavaro, Zambrotta, Pirlo, Gattuso, Totti und Toni. Buffon gewann die Lev Yashin Auszeichnung als bester Torhüter des Turniers. Er ließ lediglich zwei Tore während des gesamten Turniers zu – ein Eigentor und einen Elfmeter.

Stars des aktuellen Kaders

Gianluigi Buffon: Berühmt dadurch, die Azzurri bei der Weltmeisterschaft 2006 im Turnier gehalten zu haben. Er gehört seit 1997 zur Mannschaft und wurde als Nummer Eins für die Weltmeisterschaft 2006 gesetzt. Er gehörte zu den Spielern, die in das All-Star-Team der Weltmeisterschaft gewählt wurden. Er ist eine Waffe für die Italiener.

Fabio Cannavaro: Er ist der Kapitän der Mannschaft und spielt Innenverteidiger. Seine Fähigkeiten und seine Schnelligkeit haben ihn zur internationalen Anerkennung geführt. Er war Spieler des Jahres 2006 (FIFA).

Andrea Pirlo: Ein Spieler mit Erfahrung und einer irrsinnigen Beherrschung des Balls. Pirlo ist der Spielmacher im italienischen Spiel. Er spielt im Mittelfeld und seine Pässe und Flanken dienen häufig als Vorlage für die entscheidenden Tore.

Luca Toni: Ein kraftvoller Stürmer, der mit seinen ca. 193cm nur schwer zu stoppen ist. Er wird die gegnerische Verteidigung bei den kommenden Turnieren vor eine schwierige Aufgabe stellen.

Mannschaftslegenden

Guiseppe Meazza: Meazza spielte von 1930-1939 und er war die Führungsperson während des goldenen Zeitalters der Mannschaft. Er war vermutlich der erste Superstar der Azurri. Er spielte 53 mal für Italien und erzielte 33 Tore. Im Halbfinalspiel gegen Brasilien 1938 gehörte er zu den Torschützen und er gehörte zu der Mannschaft, die 1934 und 1938 die Weltmeisterschaft und 1936 Olympisches Gold gewonnen hat.

Dino Zoff: Ein Star-Torhüter für die Mannschaft. Er wurde mit 40 Jahren zu Italiens ältesten Spieler, der jemals einen Weltmeisterschaftstitel (1980) gewinnen konnte. Er hat über 112 mal für das Team gespielt und war Kapitän der Mannschaft für über 50 Spiele.

Paolo Rossi: Er erhielt den Goldenen Ball, den Goldenen Schuh und war Weltspieler des Jahres 1982 und ist somit Italiens Rekordschütze. Er führte die Mannschaft zu Weltmeisterschaftssiegen und war immer zur Stelle, wenn Tore am dringendsten gebraucht wurden. Seine Karriere in der Mannschaft begann 1977 und endete 1986.

Paolo Maldini: er wird als einer der besten Verteidiger aller Zeiten gehandelt. Maldini spielte für die Azzurri von 1988-2002. Er war Kapitän der Mannschaft für viele Jahre und er hält den Rekord als Spieler mit den meisten Einsätzen, insgesamt 126, wobei ihm sogar 7 Treffern als Verteidiger gelangen. Er trat nach der FIFA Weltmeisterschaft 2002 zurück.

Roberto Baggio: spielte für die Azzurri von 1988-2004. Baggio ist der einzige Italiener, dem es gelang bei drei verschiedenen Weltmeisterschaften Tore zu erzielen. Er wurde 1993 als FIFA Fußballer der Jahres ausgezeichnet und er spielte in über 50 Spielen für Italien, wobei er 27 Treffer erzielte.

Most International Matches Played

Rang Spieler Karrieredaten Länderspiele # Einsätze
 


Meiste Einsätze

Rang Spieler Karrieredaten # Einsätze
1 Maldini 126
2 Cannavaro 115
3 Zoff 112
4 Facchetti 94
5 Del Piero 85
6 Baresi 81
7 Bergomi 81
8 Buffon 81
9 Tardelli 81
10 Albertini 79


Meiste Tore

Rang Spieler Karrieredaten # Tore
1 Riva 1965-1974 35
2 Meazza 1930-1939 33
3 Piola 1935-1952 30
4 Baggio 1988-2004 27
5 Del Piero 1995-2007 27
6 Altobelli 1980-1988 25
7 Baloncieri 1920-1930 25
8 Inzaghi 1997-2007 25
9 Graziani 1975-1983 23
10 Vieri 1997-2005 23


Spieler: Auszeichnungen und Preise

Paolo Rossi

  • 1982: Goldener Schuh, Goldener Schuh (Weltmeisterschaft), Weltspieler des Jahres


Roberto Baggio

  • 1993 Fußballer des Jahres
  • Der einzige italienische Spieler, der Tore in drei verschiedenen Endspielen einer Weltmeisterschaft erzielte


Fabio Cannavaro

  • 2006: Weltfußballer des Jahres, FIFA Weltmeisterschafts All-Star-Team, Goldener Ball-Auszeichnung der FIFA Weltmeisterschaft, FIFA Weltspieler des Jahres


Mannschaftserfolge

  • Nr.1 der FIFA Weltrangliste
    1993, 2007


FIFA Weltmeisterschaft

  • Sieger: 1934, 1938, 1982, 2006
  • Vize: 1970, 1994
  • Dritter: 1990


Europameisterschaft

  • Sieger: 1968
  • Vize: 2000


Olympische Spiele

  • Goldmedaille: 1936
  • Bronze: 1928, 2004


Zentrale Europameisterschaft (Central European Championships)

  • Sieger: 1927-30, 1933-1935


Militär Weltmeisterschaft (World Military Cup) – Nationaler Wettkampf

  • Sieger(halten den Rekord mit 8 Titeln): 1950, 1951, 1956, 1959, 1987, 1989, 1991
  • Vize: 1955, 1972, 1979, 1997
  • Dritter: 1957, 1977, 2003


Laureus World Sports Award als Mannschaft des Jahres 2007

Trainerstab/Management

Trikots

Blau war schon immer die Farbe für italienische Nationalmannschaften. Daher kommt auch der Name Azzurri (blau) und bestimmt somit die Farbe der Heimtrikots. Der erste Trikotsatz besteht aus blauen Shirts und Socken sowie weißen Shorts. Die Auswärtstrikots bestehen aus blauen Shorts mit weißen Socken und einem weißen Shirt.

Die Trikots tragen immer das italienische Emblem mit den Farben der Flagge – rot, grün und weiß.


Wichtige Links


Referenzen