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Startseite > FIFA > UEFA > Portugal > Geschichte

Gegründet:

1914

Präsident:

Gilberto Madaíl

Land:

Portugal

Offizielle Website:


Fakten & Geschichte

Inhaltsverzeichnis

Über Portugal

Die portugiesische Fußballnationalmannschaft zählt zu den stärksten Mannschaften der europäischen UEFA. Sie wird trainiert von Luis Felipe Scolari und zu ihr gehören Spitzenspieler wie Christiano Ronaldo und Deco. Die „Seleccao das Quinas” kann auf eine langjährige Tradition in diesem Sport zurückblicken und ihr Kader brachte Fußballlegenden wie Eusebio und Luis Figo hervor.

Mannschaftsüberblick

Im Fußball zeichnet sich in den letzten Jahren eine positive Entwicklung der portugiesischen Fußballnationalmannschaft ab und während der FIFA WM und der UEFA-EM 2004 konnte sich die Mannschaft weiterentwickeln. Obwohl sie bisher keinen wichtigen Titel holen konnten, zählt die Mannschaft bereits zu den besten Europas und der Welt. Sowohl bei der letzten FIFA WM wie auch bei den letzten zwei Europameisterschaften kamen sie unter die letzten vier.
Mit jungen Spielern wie Quaresma, Cristiano Ronaldo und Nani kann die „Selecao das Quinas“ von einer siegreichen Zukunft träumen.

Als eine starke Fußballnation unterliegt die portugiesische Nationalmannschaft der Aufsicht des „Federação Portuguesa de Futebol“. 2004 wurde Portugal hinter Griechenland Vize-Europameister und kann auf viele große Erfolge während der goldenen sechziger Jahren zurückblicken, als angeführt von Eusebio ins Halbfinale der FIFA WM 1966 einzog.

In den Neunzigern waren es Figo, Rui Costa und Titelgewinne in der U20. Seit einigen Jahren ruht die Hoffnung auf Christiano Ronaldo und seinen Mannschaftskollegen.

Der Weg zur EM 2008

Portugal befand sich mit Polen, Serbien, Finnland und Belgien in Gruppe A.

UEFA-EM - Europameisterschaftserfolge

  • 1960 – 1980 – nicht teilgenommen
  • 1984 – 3. Platz
  • 1988 und 1992 – nicht teilgenommen
  • 1996 - Viertelfinale
  • 2000 – 3. Platz
  • 2004 - Vizemeister


Geschichte

Ihr erstes Spiel absolvierte die portugiesische Fußballmannschaft 1921 gegen Spanien in Madrid. Seitdem konnte sich Portugal 4 mal für die WM qualifizieren (1966, 1986, 2002 und 2006). Ihre beste Platzierung bei einer FIFA WM war der 3. Platz 1966, angeführt vom legendären Eusebio. Sie stand außerdem vier mal in einem EM-Finale (1984, 1996, 2000 und 2004).

1989 und 1991 gewann die so genannte „Goldene Generation“ den U-20 FIFA WM-Titel zwei mal in Folge. Angeführt von Luis Figo und Rui Costa schreiben diese Jungs Fußballgeschichte als sie die Aufmerksamkeit des internationalen Fußball erneut auf ihr Land lenkten. In der darauf folgenden Zeit etablierte sich Portugal als eine der wichtigsten Fußballmannschaften.

Bei der EM 2000 belegten sie den 3. Platz. Vier Jahre danach wurde die ‘Seleccao dos Quinas’ mit dem brasilianischen Trainer Felipe Scolari Vizemeister. Scolari übte auch den Trainerposten aus, als Portugal im letzten WM-Halbfinale von Frankreich geschlagen wurde und das Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber Deutschland verlor.

Für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz ist Portugal nicht nur qualifiziert, sondern zählt erneut zu den Titelanwärtern

Stars des aktuellen Kaders

Mannschaftslegenden

Eusébio
ist der mit Abstand beste Spieler in der Geschichte Portugals. Die Nummer 13 der WM 1966 stammte aus Mosambik und war während der sechziger Jahre Benefica's bester Spieler. Mit solch einem Talent sowie Kraft und Schnelligkeit gesegnet, nahm er 1966 an der WM in England teil und wurde mit neun Toren Torschützenkönig des Wettbewerbs. Mit der portugiesischen Mannschaft belegte er den 3. Platz. Viele Fußballfans sind der Ansicht, Eusébio sei der beste europäische Fußballspieler in der Geschichte dieses Sports.

Luis Figo
ist der weltweit bekannteste portugiesische Fußballspieler und wurde 2002 zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Er ist der Einzige seines Landes, der diese Auszeichnung je erhielt. Vor seinem Wechsel zu Barcelona, wo er sich zum Aushängeschild des spanischen Vereins entwickelte, spielte er im Mittelfeld für Sporting Lissabon. Im Anschluss daran wechselte Figo nach Verhandlungen, die die Barça-Fans sehr betrübt zurückließen, zu Real Madrid, dem größten Konkurrenten der Katalanen. Aber auch mit der weißen Mannschaft hatte Figo großen Erfolg und trieb sie zum Gewinn der UEFA Champions League Trophäe an. Figo war Führungsspieler und Kapitän der portugiesischen Fußballnationalmannschaft. Zwischen der Nummer 7 und Scolari kam es bei Ankunft des brasilianischen Trainers und wegen seiner brasilianischer Herkunft sogar mit Figo’s Teamkollegen Deco zu Auseinandersetzungen. Aber auch in Anbetracht all dieser Auseinandersetzungen wird Figo immer als Kapitän der „Selecção” in Erinnerung bleiben.

Rui Costa
war während der neunziger Jahre bis hin zur UEFA-EM 2004 Portugals Spielführer im Mittelfeld. Bei der damaligen EM verloren sie das Finalspiel gegen Griechenland. Rui Costa wird aber für immer die Nummer 10 des Kaders bleiben. Als Kind entdeckte Eusébio Rui Costa in der Amateurauswahl von Benfica. Mit solch einem großartigen Trainer entwickelte sich Costa schnell zu einem ausgezeichneten Mittelfeldspieler und wechselte zum italienischen Verein AC Florenz. Dort bildeten er und Gabriel Batistuta, einer der weltbesten Stürmer, ein großartiges Duo. Als Florenz bankrott ging, wechselte der Portugiese zu Mailand, wo er eine UEFA Champions League gewann. Seine wahrhafte Größe stellte Rui Costa aber in dem Freundschaftsspiel zwischen Benefica und Florenz im Estádio da Luz (Stadion des Lichtes) unter Beweis. Rui Costo traf für Florenz, feierte seinen Erfolg aber nicht. Stattdessen weinte der Portugiese und erhielt dafür Beifall von den Fans seitens Benfica.

Vítor Baía
ist der beste Torwart, der je für Portugal gespielt hat. Wenn nicht das, liebten ihn die Fans zumindest in dieser Rolle. Baía absolvierte 80 Spiele für sein Land und verschaffte ihnen 2000 einen unvergesslichen Augenblick, als er im Viertelfinale der UEFA-WM einen Elfmeterschuss der Türkei hielt. Portugal wurde 4. Vítor Baia begann in Porto – heute managt er die Mannschaft – und wechselte Anfang der Neunziger zu einem ausgezeichneten Kader Barcelonas, wo er zusammen mit einige anderen Fußballgrößen spielte, unter anderem Ronaldo und Figo. Zwei Jahre später kehrte er nach Porto zurück und gewann mit seiner ersten Fußballmannschaft 2004 die UEFA Champions League.

Pauleta
ist der Torschützenkönig der portugiesischen Mannschaft. Er erzielte sogar mehr Tore als der legendäre Eusébio, der 41 mal das Tor traf. Mit 47 Toren in 88 Spielen ist der „Adler der Azoren“ ein wahrer Mittelstürmer. Pauleta war Torschützenkönig spanischer und französischer Wettbewerbe und sogar Verteidiger für Mannschaften, die auf keine anderen guten Spieler zurückgreifen konnten, wie z.B. Valencia und Paris Saint Germain. Die unsterbliche Nummer 9 der „Selecção” spielt nicht länger für sein Land, hat aber seinen Namen unlängst in der Geschichte Portugals verewigt. Bereits in seinem ersten Spiel schoss er zwei Tore ( 7:0 gegen Aserbaidschan) und bezwang die Torhüter unaufhörlich mit seiner absoluten Präzision sowie seinem Instinkt.

Häufigste Einsätze

Rang Spiele Länderspiele
1. Luís Figo 127
2. Fernando Couto 110
3. Rui Costa 94
4. Pauleta 88
5. João Vieira Pinto 81
6. Vítor Baía 80
7. Ricardo 72
8. João Pinto 70
9. Nuno Gomes 67
10. Nené 66

Die meisten Tore

Rang Spieler Karrieredaten Anzahl Tore
1. Pauleta 1997 - 2006 47 (88)
2. Eusébio 1961 - 1973 41 (64)
3. Luís Figo 1991 - 2006 32 (127)
4. Nuno Gomes 1996 - 2007 27 (67)
5. Rui Costa 1993 - 2004 26 (94)
6. João Vieira Pinto 1991 - 2002 23 (81)
7. Nené 1971 - 1984 22 (66)
8. Cristiano Ronaldo 2003 - 2007 20 (53)

Spielerauszeichnungen

  • Luis Figo – FIFA Spieler des Jahres – 2001
  • Eusébio – Ballon d’Or (Goldener Ball von France Football) - 1965

Mannschaftserfolge

  • Vize-Meister bei der UEFA-EM 2004
  • 3. Platz bei der FIFA WM 1966
  • 4. Platz bei der FIFA WM 2006
  • Halbfinale bei der UEFA-EM 1984 und 2000


Junioren

  • U20 FIFA-Weltmeister 1989
  • U20 FIFA-Weltmeister 1991

Externe Links

http://www.fpf.pt/portal/page/portal/PORTAL_FUTEBOL

Referenzen

http://www.fpf.pt/portal/page/portal/PORTAL_FUTEBOL


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