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Spitzname(n):
Verband:
Verband:

Federaçao Portuguesa de Futebol

Heimstadion:
Cheftrainer:

Luiz Felipe Scolari

Assistenztrainer:
Kapitän:
Torschütze:

Cristiano Ronaldo

Fakten & Geschichte

Inhaltsverzeichnis

Mannschaftsüberblick

Als eine starke Fußballnation unterliegt die portugiesische Nationalmannschaft der Aufsicht des „Federação Portuguesa de Futebol“. 2004 wurde Portugal hinter Griechenland Vize-Europameister und kann auf viele große Erfolge während der goldenen sechziger Jahren zurückblicken, als angeführt von Eusebio ins Halbfinale der FIFA WM 1966 einzog. In den Neunzigern waren es Figo, Rui Costa und Titelgewinne in der U20. Seit einigen Jahren ruht die Hoffnung auf Christiano Ronaldo und seinen Mannschaftskollegen.

Der Weg zur Euro 2008

Portugal befindet sich mit Polen, Serbien, Finnland und Belgien in Gruppe A. Die EM findet statt vom 7. bis 29. Juni 2008.

Geschichte

Ihr erstes Spiel absolvierte die portugiesische Fußballmannschaft 1921 gegen Spanien in Madrid. Seitdem konnte sich Portugal 4 mal für die WM qualifizieren (1966, 1986, 2002 und 2006). Ihre beste Platzierung bei einer FIFA WM war der 3. Platz 1966, angeführt vom legendären Eusebio. Sie stand außerdem vier mal in einem EM-Finale (1984, 1996, 2000 und 2004).

1989 und 1991 gewann die so genannte „Goldene Generation“ den U-20 FIFA WM-Titel zwei mal in Folge. Angeführt von Luis Figo und Rui Costa schreiben diese Jungs Fußballgeschichte als sie die Aufmerksamkeit des internationalen Fußball erneut auf ihr Land lenkten.

In der darauf folgenden Zeit etablierte sich Portugal als eine der wichtigsten Fußballmannschaften. Bei der EM 2000 belegten sie den 3. Platz. Vier Jahre danach wurde die ‘Seleccao dos Quinas’ mit dem brasilianischen Trainer Felipe Scolari Vizemeister.

Scolari übte auch den Trainerposten aus, als Portugal im letzten WM-Halbfinale von Frankreich geschlagen wurde und das Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber Deutschland verlor.

Für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz ist Portugal nicht nur qualifiziert, sondern zählt erneut zu den Titelanwärtern.

Stars des aktuellen Kaders

Maniche feierte letzten November seinen 30. Geburtstag und wechselte eben erst auf Leihbasis von Atlético de Madrid zu Inter Mailand. Wahrscheinlich ist er nicht Portugals talentiertester Spieler, gehört mit seinem unerbittlichen Einsatz auf dem Spielfeld regelmäßig zum Spielerstamm. Bei der letzten WM schoss er wichtige Tore und zählte zu Portugals besten Spielern. Unter anderem erzielte er im Achtelfinale das einzige Tor gegen die Niederlande.

Cristiano Ronaldo war derjenige, auf den die Hoffnungen für Portugals Sieg bei der EM 2008 lagen. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Schnelligkeit und seine kraftvoller Schüsse zählt Ronaldo mit seinem großartigen Können zu den besten Spielern der Welt. Gemeinsam mit Wayne Rooney bildet er ein fantastisches Sturmduo bei Manchester United. Nachdem Superstar David Beckham zu Real Madrid gewechselt war, ging Ronaldo von Sporting Lissabon zu Manchester United. Mit einer riesigen Verantwortung auf seinen Schultern lieferte der junge Ronaldo den Fans, ein großartiges Spiel, so dass diese Becks mittlerweile nicht mehr vermissen. Inzwischen ist der „Junge“ erwachsen und einer der angesehensten Spieler auf diesem Planeten. 2007 ernannte die FIFA ihn zum drittbesten Spieler der Welt, France Football wählte ihn zum zweitbesten.

Ricardo Quarasema hatte einen kurzen und schweren Karrierestart . Er begann bei Sporting Lissabon. Nach zwei großartigen Saisons wechselte er als einziger Star der Mannschaft zu Barcelona. Seine Zeit im Camp Nou verlief weniger erfolgreich, weshalb er nach einem frustrierenden Jahr zurück nach Portugal ging, wo er bis heut für Porto, dem Rivalen Sporting Lissabons, spielt. Wieder zu Haus fand er endlich zur alten Form und seinem angeborenem Talent zum Dribbling zurück. Trotzdem gehörte er nicht zu Portugals Kader für die WM 2006 in Deutschland. Obwohl er damals nicht zu den 23 auserwählten Spielern gehörte, ist Quaresma dank einer erheblichen Leistungssteigerung während der letzten Saison nun wieder Bestandteil der Nationalmannschaft. Sein ersten internationales Tor erzielte er im Qualifikationsspiel für die UEFA-EM 2008 gegen Belgien.

Der in Brasilien geborene Anderson Souza, besser bekannt als Deco, zählt zu den wichtigsten in Europa unter Vertrag stehenden Mittelfeldspielern der letzten Jahre. Er führte sowohl Porto als auch Barcelona zum Sieg der UEFA Champions League. Nach langen Diskussionen in Portugal wurde er nach siebenjährigem portugiesischen Wohnsitz 2003 zum Mitglied der Nationalmannschaft. In seinem ersten Spiel gegen sein Heimatland Brasilien schoss er den Siegtreffer zum 2:1. Anschließend entwickelte sich Deco zum Ballführer auf dem Platz.

Mannschaftslegenden

Eusébio ist der mit Abstand beste Spieler in der Geschichte Portugals. Die Nummer 13 der WM 1966 stammte aus Mosambik und war während der sechziger Jahre Benefica's bester Spieler. Mit solch einem Talent sowie Kraft und Schnelligkeit gesegnet, nahm er 1966 an der WM in England teil und wurde mit neun Toren Torschützenkönig des Wettbewerbs. Mit der portugiesischen Mannschaft belegte er den 3. Platz. Viele Fußballfans sind der Ansicht, Eusébio sei der beste europäische Fußballspieler in der Geschichte dieses Sports.

Luís Figo ist der weltweit bekannteste portugiesische Fußballspieler und wurde 2002 zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Er ist der Einzige seines Landes, der diese Auszeichnung je erhielt. Vor seinem Wechsel zu Barcelona, wo er sich zum Aushängeschild des spanischen Vereins entwickelte, spielte er im Mittelfeld für Sporting Lissabon. Im Anschluss daran wechselte Figo nach Verhandlungen, die die Barça-Fans sehr betrübt zurückließen, zu Real Madrid, dem größten Konkurrenten der Katalanen. Aber auch mit der weißen Mannschaft hatte Figo großen Erfolg und trieb sie zum Gewinn der UEFA Champions League Trophäe an. Figo war Führungsspieler und Kapitän der portugiesischen Fußballnationalmannschaft. Zwischen der Nummer 7 und Scolari kam es bei Ankunft des brasilianischen Trainers und wegen seiner brasilianischer Herkunft sogar mit Figo’s Teamkollegen Deco zu Auseinandersetzungen. Aber auch in Anbetracht all dieser Auseinandersetzungen wird Figo immer als Kapitän der „Selecção” in Erinnerung bleiben.

Rui Costa war während der neunziger Jahre bis hin zur UEFA-EM 2004 Portugals Spielführer im Mittelfeld. Bei der damaligen EM verloren sie das Finalspiel gegen Griechenland. Rui Costa wird aber für immer die Nummer 10 des Kaders bleiben. Als Kind entdeckte Eusébio Rui Costa in der Amateurauswahl von Benfica. Mit solch einem großartigen Trainer entwickelte sich Costa schnell zu einem ausgezeichneten Mittelfeldspieler und wechselte zum italienischen Verein AC Florenz. Dort bildeten er und Gabriel Batistuta, einer der weltbesten Stürmer, ein großartiges Duo. Als Florenz bankrott ging, wechselte der Portugiese zu Mailand, wo er eine UEFA Champions League gewann. Seine wahrhafte Größe stellte Rui Costa aber in dem Freundschaftsspiel zwischen Benefica und Florenz im Estádio da Luz (Stadion des Lichtes) unter Beweis. Rui Costo traf für Florenz, feierte seinen Erfolg aber nicht. Stattdessen weinte der Portugiese und erhielt dafür Beifall von den Fans seitens Benfica.

Vítor Baía – ist der beste Torwart, der je für Portugal gespielt hat. Wenn nicht das, liebten ihn die Fans zumindest in dieser Rolle. Baía absolvierte 80 Spiele für sein Land und verschaffte ihnen 2000 einen unvergesslichen Augenblick, als er im Viertelfinale der UEFA-WM einen Elfmeterschuss der Türkei hielt. Portugal wurde 4. Vítor Baia begann in Porto – heute managt er die Mannschaft – und wechselte Anfang der Neunziger zu einem ausgezeichneten Kader Barcelonas, wo er zusammen mit einige anderen Fußballgrößen spielte, unter anderem Ronaldo und Figo. Zwei Jahre später kehrte er nach Porto zurück und gewann mit seiner ersten Fußballmannschaft 2004 die UEFA Champions League.

Pauleta ist der Torschützenkönig der portugiesischen Mannschaft. Er erzielte sogar mehr Tore als der legendäre Eusébio, der 41 mal das Tor traf. Mit 47 Toren in 88 Spielen ist der „Adler der Azoren“ ein wahrer Mittelstürmer. Pauleta war Torschützenkönig spanischer und französischer Wettbewerbe und sogar Verteidiger für Mannschaften, die auf keine anderen guten Spieler zurückgreifen konnten, wie z.B. Valencia und Paris Saint Germain. Die unsterbliche Nummer 9 der „Selecção” spielt nicht länger für sein Land, hat aber seinen Namen unlängst in der Geschichte Portugals verewigt. Bereits in seinem ersten Spiel schoss er zwei Tore ( 7:0 gegen Aserbaidschan) und bezwang die Torhüter unaufhörlich mit seiner absoluten Präzision sowie seinem Instinkt.

Spielerauszeichnungen

  • Luis Figo – FIFA Spieler des Jahres – 2001
  • Eusébio – Ballon d’Or (Goldener Ball von France Football) - 1965


Mannschaftserfolge

  • Vize-Meister bei der UEFA-EM 2004
  • 3. Platz bei der FIFA WM 1966
  • 4. Platz bei der FIFA WM 2006
  • Halbfinale bei der UEFA-EM 1984 und 2000


Trainer

Luiz Felipe Scolari

Geburtsdatum: 2. August 1942

Felipão, wie er in Braslien genannt wird, wurde 2002 als Cheftrainer der brasilianischen Nationalmannschaft FIFA-Weltmeister. Seitdem er 2003 nach Portugal wechselte, verhalf er der Mannschaft 2004 ins EM-Finale sowie 2006 in das WM-Halbfinale in Deutschland. Immer wieder kommen Gerüchte auf, er würde Teamchef Englands werden oder zur brasilianischen Mannschaft zurückkehren.

Scolari, der Brasilien bei der WM 2002 zum 5. Titel führte, gilt als harter Kerl. Seine Trainingsmethoden sind einzigartig. In Portugal führte er die Mannschaft 2004 zu einem historischen Finale. 2006 verhalf er ihr außerdem zum Einzug ins Halbfinale gegen Frankreich und Deutschland. Kürzlich schlug er während eines Spiels einen serbischen Spieler mit der Faust ins Gesicht.

Rivalen

Brasilien

In beiden Ländern wird die selbe Sprache gesprochen und beide haben die gleichen historischen Motive, wie die Kolonisation zwischen 1500 und 1822. Bei dem Sieg Portugals über Brasilien bei der WM 1966 zählten die Legenden Pele und Guarrincha zum Kader.

Spanien

Nachbar und langjähriger Rivale.

England

Bei der letzten WM und EM siegte Portugal über England. 1966 war es England, das wiederum Portugal im Halbfinale aus dem Turnier warf.

Wichtige Links


Sponsoren

Nike, Sagres, Coca-Cola, Avis, Banco Espírito Santo, Modelo, Sansung, Visa, TMN, Galp

Referenzen


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