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Startseite > FIFA > UEFA > Russland > Geschichte

Gegründet:

1912; reformiert 1942

Präsident:

Viatly Mutko

Land:

Russland

Offizielle Website:


Fakten & Geschichte

Inhaltsverzeichnis

Über Russland

Die russische Nationalmannschaft befindet sich seit ihrer Gründung im Jahre 1912 auf einer unaufhörlichen Achterbahnfahrt des Erfolges. 1942 traten sie der FIFA bei und gewannen ihr ersten Spiel gegen Bulgarien. Im Jahr 1960, als Stars wie Lev Yashin, der Torhüter der Mannschaft, Russland zum Sieg der EM verhalfen, konnte die russische Nationalmannschaft die meisten Erfolge verbuchen. Mitte der siebziger und achtziger Jahre befand sich die Mannschaft in einer schwächeren Phase, während der sie in jedem Wettbewerb relativ früh ausschieden. Aufgrund der politischen Lage in der Sowjetunion während der Neunziger Jahre wurde die Mannschaft von der Mannschaft der UdSSR zu der Russlands umbenannt. In der darauf folgenden Zeit durchlebte die russische Nationalmannschaft sechs Trainerwechsel, da keiner von ihnen der Mannschaft zur Teilnahme an einer Meisterschaft verhalf. Nachdem man also festgestellt hatte, dass kein russischer Trainer das Zeug dazu hatte, die Mannschaft zu einem Meisterschaftstitel zu führen, wurde der Niederländer Guus Hiddink zum Teamchef ernannt. Die russische Nationalmannschaft ist Teilnehmer der UEFA-EM 2008 und besitzt mit Hiddink als Trainer gute Chancen auf den Titel.

Geschichte

Die Geschichte der russischen Nationalmannschaft ist gezeichnet von Erfolgen und Niederlagen. Ihre goldenen Jahre hatte sie während der fünfziger und sechziger Jahre, als sie mit der Legende Oleg Blokhin, der für sie die meisten Tore erzielte, 1960 sogar die EM gewann.

Die neunziger Jahre und die Zeit ab 2000 war die wohl meist durchwachsene der russischen Nationalmannschaft, mit sechsmaligen Trainerwechsel und dem frühen Ausscheiden in jedem Wettbewerb.

Russland qualifizierte sich geführt von Guus Hiddink kürzlich für den UEFA-Euro-Cup 2008 und strebt dem Titelgewinn entgegen.

Fußball war in der ehemaligen Sowjetunion bereits zu Zeiten der Zare verbreitet. Es gibt frühere Rekorde, die beweisen, dass es in Moskau und St. Petersburg wettbewerbsfähige regionale Ligen gab. Die erste Nationalmannschaft der UdSSR wurde jedoch erst 1912 gegründet. Ihre erstes Spiel bestritt sie bei den Olympischen Spielen. Es endete mit einer 2:1 Niederlage gegen Finnland.

Kurze Zeit nach Einzug des Kommunismus in die ehemalige Sowjetunion, trat das Land 1942 der FIFA bei. In seinem ersten FIFA-Spiel siegte es mit 2:1 gegen Bulgarien.

Mitte der fünfziger bis Anfang der sechziger Jahre feierte die Sowjetunion ihre größten Erfolge im internationalen Weltfußball. Mit Hilfe ihres Cheftrainers Gavriyil Kachalin kämpfte sie sich sowohl bei der WM 1958, als auch 1962 bis ins Viertelfinale vor. 1960 gewann sie die UEFA EURO, bei der die Mannschaft im Finale mit 2:1 als Sieger über Jugoslawien hervorging. Der Torhüter Lev Yashin wurde damals als Superstar gefeiert.

Während der siebziger und achtziger Jahre konnte die internationale Fußballmannschaft der Sowjetunion nicht an ihre Erfolge anknüpfen. Die Mannschaft konnte wesentlich mehr EM-Erfolge als WM-Erfolge verzeichnen. Trainiert von Valery Lobanovsky qualifizierte sich sie mehrfach für die WM, schied aber immer vorzeitig aus. Bei der WM 1972 schaffte sie es jedoch bis ins Endspiel, kassierten dort allerdings eine Niederlage.

Während des Zerfalls der Sowjetunion änderte die Mannschaft ihren Namen in Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, um an der EM 1992 teilnehmen zu können. Sie schied allerdings erneut vorzeitig aus. Nach diesem Wettbewerb wurde die Fußballmannschaft als Russland bekannt und FIFA schrieb ihr die Ergebnisse der Sowjetunion gut.

1994 nahm Russland unter der Führung von Pavel Sadyrin an der WM teil. Die Mannschaft wurde nicht als ein Favorit des Wettbewerbs gehandelt. Sie war in Gruppe B gesetzt, zusammen mit Brasilien und Schweden. Diese Gruppe galt als die stärkste des Turniers. Nach zwei Niederlagen gegen Brasilien und Schweden schied Russland aus. Sie gewannen nur ein einziges Spiel, das gegen Kamerun, mit einem Endergebnis von 6:1. Oleg Salenko erzielte dabei fünf der sechs Tore. Aufgrund Russlands schwacher Turnierleistung musste Pavel Sadyrin seinen Trainerposten Russlands abtreten.

Für die UEFA-EM 1996 wurde Oleg Romansev zum Cheftrainer ernannt. In den Qualifikationsspielen schlug sich Russland ausgezeichnet und erreichte mit acht Siegen und zwei Unentschieden den ersten Platz. Gemeinsam mit Deutschland, der Tschechischen Republik und Italien bildete sie Gruppe C des Turniers. Russland zeigte jedoch keine guten Leistungen. Im Spiel gegen die Tschechische Republik schied die Mannschaft aus, ohne bis ins Viertelfinale vorgerückt zu sein. Nach dem Turnier trat Romansev zurück.

1998 qualifizierte sich Russland nicht für die WM, obwohl es als guter Anwärter darauf galt. Boris Ignatyev, der sie weit im Turnier bringen sollte, wurde zum Teamchef ernannt. Russland verlor in der allerletzten Qualifikationsphase gegen Italien.

Für die UEFA-Europameisterschaft 2000 ernannte der russische Fußballbund Anatoliy Byshovets zum Teamchef. Sie begannen die Qualifikationsrunde mit drei Niederlagen am Stück: gegen die Ukraine, Frankreich und Island. Aus diesem Grund wurde Byshovets durch Oleg Romantsev ersetzt. Romansev erfüllte seine Aufgabe zunächst gut, seine Mannschaft schlug sogar Frankreich bei einem Heimspiel. Trotzdem konnte sich Russland aufgrund einer Niederlage gegen die Ukraine nicht für das Turnier qualifizieren, zum zweiten mal in Folge.

Mit Romansev als Teamchef qualifizierte sich Russland für die FIFA-WM 2002. Sie wurden in Gruppe H, der schwächsten Gruppe des Turniers, gelost. Sein erstes Spiel gegen Tunesien gewann Russland. Anschließend war es jedoch Japan und Belgien unterlegen und konnte nicht in die zweite Runde des Turniers einziehen.

Für die UEFA-EM 2004 wurde Russland von Valery Gazzaev trainiert. Wie schon zuvor, qualifizierte sich die Mannschaft für das Turnier, kam aber nicht über die erste Runde hinaus. Gemeinsam mit Griechenland, Spanien und Portugal befanden sie sich in Gruppe A. Seine ersten zwei Spiele gegen Spanien und Portugal verlor Russland und schied aus dem laufenden Turnier aus. In seinem dritten Spiel schaffte Russland jedoch einen 2:1 Sieg gegen Griechenland.

Nachdem es in der Qualifikation für die WM 2006 gescheitert war, entschied sich Russland für einen ausländischen Teamchef, Guus Hiddink, da russische Teamchefs der Mannschaft zu keinen Erfolgen verhalfen. Unter seiner Führung gelang es Russland, sich für die UEFA-EM 2008 zu qualifizieren.

In Gruppe D werden sie auf Griechenland, Spanien und Schweden treffen.

Stars des aktuellen Kaders

Andrei Arshavin
ist Stürmer der russischen Nationalmannschaft und spielt für den FC Zenit St. Petersburg. Er ist ein äußerst vielseitiger Spieler, da er mehrere Spielpositionen einnehmen kann. Mit 11 Toren in 25 Spielen war er beim UEFA-Pokal Torschützenkönig seines Vereins.

Marat Izmailov
ist der offensive Mittelfeldspieler der russischen Nationalmannschaft. Er gehört seit 2002 zur Mannschaft und ist einer der einflussreichsten Spieler innerhalb seiner Vereinsmannschaft Lokomotive Moskau. Marat ist bekannt für sein Talent Verteidiger auszuspielen sowie für seine Distanzschüsse.

Alexandr Kerzhakov
gehört zu den besten Stürmern Europas. 2004 erzielte er die meisten Tore in der russischen Premier Liga. Einer seiner bedeutendsten Beiträge für die russische Nationalmannschaft war sein Hattrick gegen Andorra im Qualifikationsspiel für die EU 2008.


Mannschaftslegenden

Oleg Blokhin
Er ist bester sowjetischer Stürmer mit einem Mannschaftsrekord von 42 Toren. Mit 211 Toren in 432 Spielen war er außerdem Torschützenkönig der Vereinsmannschaft Dynamo Kiew. Er war einer der ersten sowjetischen Spieler, der für eine andere Mannschaft im Ausland spielte.

Fyodor Cherenov
Fyodor Cherenov ist eine Legende der Vereinsmannschaft Spartak Moskau. Er hatte 34 Einsätze mit der Nationalmannschaft und schoss dabein12 Tore. Bei den Olympischen Spielen 1980 gewann er die Bronzemedaille.

Lev Yashin
ist ein legendärer Torhüter Russlands. Er bestritt drei FIFA-Weltmeisterschaften mit Russland und zog 1966 mit der Mannschaft ins Halbfinale ein. Während seiner Zeit bei Dynamo Moskau wurde er 1963 als Europäischer Spieler des Jahres ausgezeichnet. Dank seiner Qualitäten als Torhüter wurde Russland 1960 Europameister.

Spieler: Auszeichnungen und Preise

  • Andrei Arshavin
    Russischer Meister 2007
  • Vasili Berezutskiy
    Russischer Meister, UEFA-Pokalsieger 2005

Meiste Ensätze

Rang Spieler Karrieredaten Länderspiele
 



Meiste Tore

Rang Spieler Karrieredaten Anzahl Tore
 

Mannschaftserfolge

FIFA-Weltmeisterschaft

  • 1958,1962- 6. Platz, Viertelfinale
  • 1966- 4. Platz
  • 1970- 5. Platz
  • 1982- 7. Platz
  • 1986- 10. Platz
  • 1990- 17. Platz
  • 1994- 18. Platz
  • 2002- 22. Platz


Europameisterschaft

  • 1960- Europameister
  • 1964- 2. Platz (unterlagen Spanien)
  • 1968- 4. Platz (unterlagen Italien im Halbfinale, unterlagen England im Spiel um Platz 3)
  • 1972- 2. Platz (unterlagen Westdeutschland)
  • 1988- 2. Platz (unterlagen den Niederlanden)

Externe Links

  • Offizielle Homepage der Mannschaft:

http://www.rfs.ru/

  • Offizielle Ticket Webseite:

http://www.globalticketservice.com

  • Offizielle Stadion Homepage:

http://www.luzhniki.ru

Referenzen



Aktivste Autoren