Stade de Suisse
Köbi Kuhn
Fakten & Geschichte
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Mannschaftsüberblick
Reguliert durch den Schweizer Fußball-Bund, wurde die Schweizer Nationalmannschaft im Jahre 1895 gegründet. Sie gehörte zu einem der ersten Gründungsmitglieder der FIFA im Jahre 1904. Auch bekannt als Schweizer Nati, spielte die Mannschaft ihr erstes Spiel 1905 gegen Frankreich, das 1:0 verloren ging. Bis heute hat die Mannschaft keine bedeutende Trophäe gewinnen können, befindet sich aber seit 2004 im Aufwind. Die Schweiz ist Co-Gastgeber der Euro 2008, zusammen mit Österreich. Die EM findet statt vom 7. bis 29. Juni 2008.
Der Weg zur Euro 2008
Die Schweiz ist als Co-Gastgeber automatisch für die Endrunde qualifiziert, zusammen mit ihrem österreichischen Nachbarn. Bei den Eidgenossen werden insgesamt 15 Spiele ausgetragen werden, in Genf, Basel, Zürich und Bern, einschließlich des Eröffnungsspiels und eines Halbfinals (beide in Basel).
Europameisterschaftrekorde
- 1960-1992: nicht qulifiziert
- 1996: Runde 1
- 2000: nicht qualifiziert
- 2004: Runde 1
- 2008: automatisch qualifiziert als Co-Gastgeber
Geschichte
Das erste Spiel 1905 einer Schweizer Nationalmannschaft ging 1:0 gegen Frankreich, in Paris, verloren. Vor dem zweiten Weltkrieg konnte die Mannschaft befriedigende Ergebnisse erreichen. Nur Uruguay unterlegen, gewann sie 1924 bei den Olympischen Spielen Silber.
Bei der Weltmeisterschaft 1934 erreichte die Nati die Viertelfinale, nachdem die Niederlande mit 3:2 besiegt wurde. Allerdings verloren sie anschließend 3:2 gegen die Tschechoslowakei. Dies wiederholte sich bei der Weltmeisterschaft im Jahre 1938: sie besiegten Deutschland und erreichten das Viertelfinale, verloren jedoch mit 2:0 gegen Ungarn.
1946 wurde die Schweiz als Austragungsort der Weltmeisterschaft 1954 ausgewählt. In der Gruppenphase gewannen sie mit 2:1 gegen Italien und zogen in die letzte Runde des Turniers ein. Und wieder einmal verloren sie ihr Spiel im Viertelfinale mit 7:5 gegen Österreich.
Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war allerdings weniger spektakulär. Bei der Weltmeisterschaft 1962 und 1966 verloren die Nati alle ihre Spiele der Gruppenphase. Danach nahmen sie, bis zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA, an keinem bedeutenden Turnier mehr teil. Mit ihrem Trainer, dem Briten Roy Hodgson, gewannen sie mit 4:1 gegen Rumänien und spielten Unentschieden 1:1 gegen die USA,. Dies reichte, um in die Runde der letzten 16 einzuziehen – das erste Mal nach 38 Jahren! Allerdings verloren sie erneut ihr Spiel gegen Spanien mit 3:0.
Im Zeitraum von 1994 bis 2004 nahm die Schweiz an keiner Endrunde mehr teil. Bei der Weltmeisterschaft 2006 beendete die Schweiz die Gruppenphase als Erstplatzierter, noch vor Frankreich!! Sie gewannen mit 2:0 gegen Togo und Korea, bevor ihr Spiel gegen die Ukraine, in der Runde der letzten 16, im Elfmeterschiessen verloren ging. Die Schweiz ist das einzige Team in der Geschichte der Weltmeisterschaft, dem nicht ein einziges Tor im Elfmeterschiessen gelang.
Sie sind als Co-Gastgeber automatisch für die Euro 2008 qualifiziert.
Stars des aktuellen Kaders
Alexander Frei ist Stürmer und zur Zeit bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Er begann seine internationale Karriere 2001, und er ist einer der erfahrensten Spieler in der Nationalmannschaft. Im Jahre 2005 wurde er zum Schweizer Fußballer des Jahres gekürt, in der gleichen Saison war er auch Torschützenkönig der französischen Liga. Seit 2007 ist er ebenfalls Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, nachdem Johann Vogel seine Karriere beendet hat. Seine persönliche Bilanz liegt bei 32 Toren in 56 Spielen und er benötigt nur noch 3 Tore, um alleiniger Top-Torschütze der Schweiz zu werden.
Philippe Senderos ist Innenverteidiger und spielt momentan für Arsenal. Sein internationals Debüt gab er im Jahre 2005, bei einem Freundschaftsspiel gegen Frankreich. Bei der Weltmeisterschaft 2006 gelang ihm ein Kopfballtor gegen Korea. Das Witzige ist, er zog sich dabei eine gebrochene Nase und eine Schulterverletzung zu! Seine persönliche Bilanz liegt bei 3 Toren und 25 Teameinsätze.
Tranquillo Barnetta ist Mittelfeldspieler bei Bayer Leverkusen. Er gehört zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Philippe Senderos zu einer neuen Generation von Schweizer Spielern, die nicht wirklich viel Erfahrung haben jedoch voller Tatendrang stecken. Er startete seine internationale Karriere im Jahre 2004. Bei der Weltmeisterschaft 2006 erzielte er das zweite Tor seiner Mannschaft gegen Togo. Er gehörte zu den Nominierten für die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler des Turniers. Ihm stehen 29 Teameinsätze zu Buche und er erzielte bisher 6 Tore.
Pascal Zuberbuhler: Dieser Hüne und erfahrene Torhüter, der bei Neuchatel Xamax unter Vertrag ist, gehört zu den Stars in dieser Mannschaft. In seiner bisherigen Karriere kommt er auf über 200 professionelle Einsätze, einschließlich der UEFA Champions League Spiele, die er als Torwart von Bayer Leverkusen bestritt. Er kommt auf 47 Teameinsätze.
Bei Hakan Yakin stellt man sich zwei Arten von Fragen. Zum einen wundert man sich über seine zahlreichen und nicht so erfolgreichen Transfers (Paris Saint Germain, Galatasaray, Stuttgart…). Zum anderen ist es seine Treue und seine Leistung im Trikot der Nationalmannschaft – er kommt auf 50 Teameinsätze seit 2000 und nahm an der Euro 2004 und der Weltmeisterschaft 2006 teil. Yakin ist berühmt dafür, ein exzellenter Techniker zu sein.
Trainer: Köbi Kuhn trainiert die Schweizer Nationalmannschaft seit dem Juni 2001. Nach Karl Rappan ist er der Trainer, der eine Schweizer Mannschaft am längsten trainiert hat. Im Jahr 2006 hat er jedoch verkündet, nach der Euro 2008 von seinem Posten zurückzutreten.
Mannschaftslegenden
Kubilay Turkylmaz ist ein ehemaliger Stürmer, türkisch-schweizer Herkunft. Er ist bis heute der Top-Torschütze der Schweizer Nationalmannschaft. Ihm stehen 35 Tore in 62 Teameinsätzen zwischen 1988 und 2001 zu Buche.
Max Abegglen gehörte der Schweizer Nationalmannschaft an, die bei den Olympischen Spielen 1924 Silber gewann. Seine persönliche Bilanz liegt bei 34 Tore in 68 Teameinsätzen.
Häufigste internationale Einsätze
| Rang | Spieler | Karrieredaten | Internationale Einsätze | # Einsätze |
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Häufigste Einsätze
| Rang | Spieler | Karrieredaten | # Einsätze |
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Die meisten Tore
| Rang | Spieler | Karrieredaten | # Tore |
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Spielerauszeichnungen
Alexander Frei – Spieler des Jahres in der Schweiz – 2005
Mannschaftserfolge
Trainer
Cheftrainer: Köbi Kuhn
Spielkleidung
Sponsoren
Credit Suisse, Carlsberg, SwissLife
Stadion
Stade de Suisse: hier spielt für gewöhnlich die Mannschaft des BSC Young Boys. Es gehört zu den Austragungsorten bei der Euro 2008. Es wurde auf den Fundamenten des Wankdorf Stadion errichtet, es hat eine Kapazität von 32.000 Plätzen und wurde offiziell am 30. Juni 2005 eröffnet.
Wichtige Links
Referenzen
- http://en.wikipedia.org/wiki/Switzerland_national_football_team
- http://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89quipe_de_Suisse_de_football
- http://footballdatabase.com/index.php?page=player&Id=1025&pn=Alexander_Frei
- http://en.wikipedia.org/wiki/Philippe_Senderos
- http://en.wikipedia.org/wiki/Tranquillo_Barnetta
- http://en.wikipedia.org/wiki/Max_Abegglen















jonhh